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Dienstag, 23. Juni 2020
Gründung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), 1894

von und

Eisschnellläuferin bei den Olympischen Spielen

Am 23. und 24. Juni 1894 trafen sich in Paris Sportvertreter aus aller Welt. Sie wollten die Idee der Olympischen Spiele wiederbeleben. Denn Olympische Spiele hat es schon vor mehr als 2000 Jahren gegeben.

Die Idee kam aus Griechenland

Sie fanden von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. in der griechischen Stadt Olympia statt. Angeblich gab es die ersten Spiele sogar noch früher, aber dafür fehlen die Beweise. 1501 Jahre nach den letzten Spielen der Antike, setzte sich besonders der französische Pädagoge und Historiker Baron Pierre de Coubertin (1863 – 1937) für die Wiedereinführung dieses sportlichen Ereignisses ein. Sein Ziel war es, durch friedliche Wettkämpfe Menschen verschiedenster Nationen und Kulturen zusammen zu führen und ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, sich einander zu respektieren.

1896 ging es wieder los

Und er fand Unterstützer für seine Idee: so wurde heute vor 126 Jahren das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegründet. Dieses setzte die Regeln und Prinzipien fest, die für die Olympischen Spiele gelten sollten. Und dann fand auch schon bald die ersten Spiele der Neuzeit statt: Vom 6. bis 15. April 1896 traten 245 Wettkämpfer aus 14 verschiedenen Ländern in 9 verschiedenen Sportarten in Athen gegeneinander an.

Beim 100-Meter-Lauf während der Olympischen Spiele in Athen im April 1896 starten der US-Amerikaner Thomas Burke (2. von links) und der Deutsche Fritz Hofmann (2. von rechts) mit der neuartigen Tiefstart-Technik.

Olympische Spiele 1896