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Samstag, 7. November 2020
Geburtstag von Marie Curie

von und
Wissenschaftlerin Marie Curie in ihrem Labor

Wissenschaftlerin Marie Curie

Studium im Ausland

Marie Curie geborene Sklodowska wurde heute vor 153 Jahren, am 7. November 1867, in Warschau, Polen, geboren. Schon früh interessierte sich Marie Curie für die Arbeit ihres Vaters und half ihm bei seiner Arbeit als Mathematik- und Chemieprofessors im Labor. Da Frauen in Polen zur damaligen Zeit nicht studieren durften, arbeitete sie nach dem Abitur zunächst sechs Jahre als Erzieherin. So finanzierte sie das Studium ihrer Schwester in Frankreich. Später zog auch Marie Curie nach Frankreich um dort Physik und Mathematik zu studieren.

Ein Leben für die Wissenschaft und der 1. Nobelpreis

Nach ihrem Studium bekam Marie Curie eine Forschungsstelle im Fachgebiet der physikalischen Chemie. Dort lernte sie ihren späteren Mann, Pierre Curie, kennen. Ihr gemeinsames Ziel war es „zum Wohl der Wissenschaft“ zusammen zu leben und zusammen zu arbeiten.
1897 kam ihre erste Tochter Irene zur Welt und die beiden Elternteile forschten mit Begeisterung weiter. 1902 erhielt Marie Curie als erste Frau in Europa den Doktortitel und 1903 wurde sie zusammen mit ihrem Mann mit dem Nobelpreis für Physik für die Entdeckung der Radioaktivität ausgezeichnet. Sie war die erste Frau, der diese Ehre zuteil wurde.

Marie Curie und ihr Ehemann Pierre im Laboratorium.

Marie Curie und ihr Ehemann Pierre

Ein schwerer Verlust und der 2. Nobelpreis

Nur zwei Jahre nach der Geburt ihrer zweiten Tochter, kam ihr Mann 1906 bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Trotz dieses schweren Verlusts arbeitete die Nobelpreisträgerin weiter. Sie übernahm den Lehrstuhl ihres Mannes an der Universität in Paris und war damit die erste Frau, die an dieser Universität lehrte. Ihre Forschung setzte sie mit großem Erfolg fort: 1911 erhielt sie auch noch den Nobelpreis im Fach Chemie. Sie ist damit bis heute die einzige Frau, die den Nobelpreis zwei Mal verliehen bekam.

Ihr Tod und ein Nobelpreis für ihre Tochter

Am 4. Juli 1934 starb Marie Curie an Leukämie (Krebserkrankung des Blutes). Die Krankheit war eine Folge der jahrelangen Radiumbestrahlung, die ihr Körper während ihrer Forschung ausgesetzt war. Ein Jahr nach ihrem Tod, erhielt ihre Tochter Irene mit ihrem Mann Frédéric den Nobelpreis für Chemie. So ist Marie Curie die erste Nobelpreis-Trägerin, deren Tochter ebenfalls mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Marie Curie hält eine Vorlesung im Radium-Institut in Paris im Jahre 1927.

Marie Curie hält eine Vorlesung