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Spezial

Der Prophet Muhammad führt die Menschen zu Gott
3. Muhammads Hochzeit

Muhammad, seine Tochter Fatima, Schwiegersohn Ali und seine zwei Enkelkinder. Das Bild findet sich in einer arabischen Handschrift aus dem 18. Jahrhundert

Muhammad, seine Tochter Fatima, sein Schwiegersohn Ali und Enkelkinder. Das Bild findet sich in einer arabischen Handschrift aus dem 18. Jahrhundert.

Muhammad lernt seine Frau kennen
Abu Talib hatte seinen Neffen zu einem guten Karawanen-Führer ausgebildet. Nach dem Tod Abu Talibs arbeitete Muhammad für eine reiche Frau namens Khadidscha bint Khuwaylid. Sie bezahlte Muhammad das doppelte Gehalt, weil er als sehr zuverlässig und ehrlich galt. Die Menschen nannten Muhammad deshalb auch: as-sadiq (der Aufrichtige) oder auch al-amin (der Treue).
Muhammad leitete Khadidschas Karawanen sehr erfolgreich und verdiente viel Geld damit. Khadidscha war zufrieden mit ihm. Eines Nachts soll Khadidscha einen Traum gehabt haben. In diesem Traum durchstrahlte die Sonne ihr ganzes Haus und ging mitten in ihrem Innenhof unter. Sie nahm das als Zeichen, dass sie Muhammad fragen solle, ob er sie heiraten wollte.
Eine große Familie

Die Ehe zwischen dem 25-jährigen Muhammad und der 50-jährigen Khadidscha sollte 25 Jahre halten. Anders als die meisten Männer in der damaligen Zeit hatte Muhammad keine weitere Ehefrau. Die beiden hatten sechs Kinder. Die zwei Söhne Qasim und Abdallah starben bereits im Kindesalter. Die Töchter hießen Zaynab, Ruqayya, Umm Kulthum und Fatima. Fatima heiratete später Ali, den Sohn von Muhammads Onkel Abu Talib.


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