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Spezial

Die Gebote und die heiligen Schriften
1. Die Mesusa

Eine Mesusa hängt an jüdischen Hauswänden. Es ist ein Kästchen, das eine Pergamentrolle enthält. Darauf steht das alte Gebet "Schma Israel" geschrieben.

Eine Mesusa hängt an jüdischen Hauswänden. Es ist ein Kästchen, das eine Pergamentrolle enthält. Darauf steht das alte Gebet "Schma Israel" geschrieben.

Glauben und Religion

Juden, Christen und Moslems glauben alle an denselben einzigen Gott. Das Judentum ist mit ungefähr 4.000 Jahren am ältesten. Abraham ist der Stammvater der Juden. Wie wir in der Tora lesen können, schloss Gott mit Abraham ein Abkommen. Er versprach Abraham, seine Kinder zu einem großen Volk zu machen, wenn sie glauben, dass er ihr einziger Gott ist.
Aus diesem Grund beginnt das Hauptgebet der Juden, das Schma Israel, mit den Worten:

„Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig...“

Dieses Gebet fordert die Juden dazu auf, nach den Regeln der Tora zu leben, beständig zu lernen und auch den Kindern die Tora weiter zu vermitteln.

Ein Mann liest die Tora in der Synagoge.

Ein Mann liest die Tora in der Synagoge.

Die Mesusa

Die Juden sollen immer daran erinnert werden, dass sie die religiösen Gesetze befolgen sollen. An jüdischen Häusern oder Wohnungen findet man deshalb am rechten Türpfosten ein kleines längliches Kästchen, die Mesusa. Darin ist eine Pergamentrolle, auf der das Gebet Schma Israel geschrieben steht. Wenn man fortgeht oder nach Hause kommt, berührt man die Mesusa und bittet Gott um Schutz. Manche hängen in ihren Wohnungen an jeder Zimmertür eine Mesusa auf.


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