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Spezial

Jüdische Feste und Feiertage
1. Neujahrsfest und Versöhnungstag

Am jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana wird das Schofarhorn geblasen.

Das Neujahrsfest – Rosch Haschana
Habt ihr schon einmal gehört, wie jemand in ein Horn geblasen hat? Das klingt ziemlich schrill. Zum jüdischen Neujahrsfest wird im Gottesdienst das Schofar geblasen. Ein Schofar ist ein ausgehöhltes Horn von einem Widder, mit dem schon zur Zeit der Bibel Signale ausgesendet wurden.


Der Versöhnungstag – Jom Kippur
Zehn Tage nach dem Neujahrsfest ist der Versöhnungstag. Religiöse Juden fasten an diesem Tag. Sie dürfen weder essen noch trinken und beten sehr viel in der Synagoge. Kinder fasten erst, wenn sie mit 12 oder 13 Jahren Bat oder Bar Mizwa hatten. Während der Gebete bittet man Gott um Verzeihung für alles, was man falsch gemacht hat.


Der Mondkalender bestimmt den jüdischen Kalender. Wann die Feste im Judentum gefeiert werden, richtet sich nach dem Mondkalender.

Mondkalender

Der jüdische und der islamische Kalender sind Mondkalender. Darum werden die jüdischen Feiertage jedes Jahr zu einem anderen Datum gefeiert, so wie auch Ostern und Pfingsten oder das islamische Opferfest. Neben dem jüdischen Kalender verwendet man bei uns gleichzeitig den in Deutschland üblichen christlichen Kalender, der sich nach dem astronomischen Sonnenjahr berechnet.


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