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Lexikon

Religion

von und
Man sieht Menschen, die Transparente tragen mit dem Spruch "Gott sei Dank".  So denken und sagen es viele Menschen, wenn sie dankbar oder erleichtert sind. Es ist ein sehr alte Dankesformel mit religiösem Bezug.

"Gott sei Dank" - so denken und sagen es viele Menschen, wenn sie dankbar oder erleichtert sind. Es ist ein sehr alte Dankesformel mit religiösem Bezug.

Bedeutung des Wortes

Das Wort "Religion" stammt vom lateinischen „religio“ ab, das unter anderem mit „Gottesfurcht“, „Gottesverehrung“ oder „Heiligkeit“ übersetzt werden kann.

Glaube an eine höhere Macht

Religiöse Menschen glauben an eine Macht, die über ihnen steht und an der sie sich ausrichten. Sie glauben an Gott oder an etwas Göttliches. Gott oder das Göttliche unterscheiden sich ganz wesentlich von der menschlichen Welt. Für religiöse Menschen bietet die Religion eine Möglichkeit, die Welt zu verstehen und sich im Leben zu orientieren. Im Gottesdienst und im Gebet, durch Meditation, Gesang, Tanz und durch viele andere Zeremonien drücken die Menschen ihr religiöses Erleben aus. In vielen Religionen gibt es festgelegte Regeln, Gebote und religiöse Verhaltensweisen, nach denen sich die Menschen richten sollen.

Religionsfreiheit

In Deutschland kann jeder Mensch glauben, was er möchte. So steht es in unserem Grundgesetz. Und wer keinen Glauben hat, kann auch ohne Religion leben. Ganz gleich, wozu sich ein Mensch entscheidet, niemand darf wegen seiner religiösen Überzeugung Vor- oder Nachteile haben.

Eure Fragen dazu...

Welche politische und gesellschaftliche Bedeutung hat religion 28.01.2021

Welche politische und gesellschaftliche Bedeutung hat religion

Redaktion

Hallo, Religion ist für viele Menschen sehr wichtig. In Deutschland schreibt das Grundgesetz vor, dass die Menschen ihre Religion frei wählen dürfen, dass niemand sie zwingen darf, eine bestimmte Religion auszuüben. Das ist Religionsfreiheit und sehr wichtig für unser Land. Dadurch wird deutlich, dass der Staat nicht vorschreibt, welche Religion vorherrscht. Gleichzeitig aber ist der Staat auch verpflichtet, die Ausübung der Religion sicherzustellen. Die Tatsache, dass das Grundgesetz diese Regeln festlegt zeigt, wie wichtig der Umgang mit Religion ist. Viele Menschen orientieren sich in ihrem Handeln an Regeln ihrer Religion. Das wirkt sich auch auf das Zusammenleben in der Gesellschaft aus. Weil die Religion für viele Menschen so wichtig ist, müssen die Menschen mit Respekt die Religion anderer Menschen achten. Denn Zank und Streit wegen Religion kann für eine Gesellschaft große Probleme bringen. Es hat schon Attentate gegeben, die angeblich aus religiöser Überzeugung erfolgt sind. Das hat in einer freien demokratischen Gesellschaft keinen Platz.

Philippe Heil 13.01.2021

Wann ist das Judentum entstanden?

Redaktion

Hallo Philippe Heil , das Judentum entstand etwa 2000 Jahre vor Christus. Es ist die älteste der großen Weltreligionen. Lies doch einmal unseren Artikel zum "Judentum", da erfährst du viel über die Geschichte dieser sehr alten Religion.

kikia 16.11.2020

Was für eine bedeutung hat Abraham für das judentum?

Redaktion

Hallo kikia , für die Juden hat Abraham eine ganz besondere Bedeutung. Er gilt als der Stammvater der Juden. Im Alten Testament schließt Gott mit Abraham und seiner Frau einen Bund. Gott veranlasst Abraham, mit seiner Familie in das gelobte Land Kanaan zu ziehen. Er verspricht, für die Nachfahren Abrahams da zu sein und für sie zu sorgen. Auf dieser Seite findest du viele weitere Informationen über Abraham und seine Bedeutung für das Judentum.

Miriam 10.11.2020

Warum schreibt ihr nicht mit einer Zahl, wie viele Menschen in Deutschland oder weltweit zu keiner Religion dazugehören?
Das wäre eine wichtige Zahl. Gerade jetzt wo wir wegen Corona als Ethik-Kinder gemeinsam mit den Katholischen und Evangelischen Religionskindern unterrichtet werden.

Redaktion

Hallo Miriam, eine solche Zahl gibt es nicht. Religion ist eine Privatsache. Die Kirchen und manche Religionsgemeinschaften geben die Zahl ihrer MItglieder bekannt, aber man weiß nicht, ob nicht noch mehr Menschen gläubig sind, ohne zu einer Gemeinschaft zu gehören. Und nicht alle Religionsgemeinschaften zählen Mitglieder. Also ist das ganz schwierig mit genauen Zahlen.

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