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Donnerstag, 19. November 2020
„Mayflower“ erreicht Amerika, 1620

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Ein Schlepper zieht die "Mayflower II", eine Kopie der "Mayflower", am 24. Juni 2001 in den Hafen von Boston.

Ein Schlepper zieht die "Mayflower II", eine Kopie der "Mayflower", am 24. Juni 2001 in den Hafen von Boston.

Die Religionskriege in Europa hatten tiefe Wunden gerissen. In England war 1529 eine eigene Staatskirche gegründet worden; Katholiken und Protestanten standen sich feindlich gegenüber. Die Puritaner, eine besondere Richtung unter den Protestanten, wurden von der Staatskirche verfolgt. Einige von ihnen schlossen sich zusammen und verließen England, um in der Neuen Welt eine friedliche Gemeinschaft nach ihren Grundsätzen und Überzeugungen zu gründen.

Hoffnung auf ein besseres Leben

Es waren die sogenannten Pilgerväter (pilgrim fathers), die mit ihrem Schiff „Mayflower“ England vom Hafen Plymouth aus verließen, um sich in Nordamerika als Siedler niederzulassen. An Bord schlossen 41 Männer den sogenannten „Mayflower-Vertrag“. Er enthielt die Grundsätze, wie die politische Ordnung, die sie sich geben wollten, aussehen sollte. Entscheidend war, die Gleichheit zwischen den Menschen zu achten. Die neue Kolonie sollte zur Ehre Gottes und zur Ehre des Englischen Königs gegründet werden. Die Regierung der neuen Siedlung sollte gerechte und gleiche Gesetze erlassen und eine Verfassung ins Leben rufen. Heute vor 400 Jahren ging die „Mayflower“ an der Ostküste der heutigen USA an Land. Nach der Landung bei Cape Cod gründeten die Pilgerväter die Siedlung New Plymouth.

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