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Asien - Jordanien

Amman
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Offizieller Name:
Haschemitisches Königreich Jordanien
Hauptstadt:
Amman
Währung:
Jordanischer Dinar
Sprachen:
Arabisch
Fläche:
88.794 km²
Einwohner/-innen:
11,5 Millionen
Nationalfeiertag:
25. Mai (Unabhängigkeit von Großbritannien)

Jordanien liegt im Westen des Kontinents Asien. Die Hauptstadt des Landes ist Amman. Dort leben über 4 Millionen Menschen. Das Königreich Jordanien grenzt an den Golf von Akaba und hat mehrere Nachbarländer:

Ein Palast gebaut aus hellem Stein. An einem Fahnenmast hängt die jordanische Flagge.

Der Raghadan-Palast gilt als erster Palast der Königsfamilie. Hier finden vor allem offizielle Zeremonien statt. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Königspaläste mit unterschiedlichen Funktionen.

Klima und Sehenswürdigkeiten

In Jordanien ist nur wenig Land für den Anbau von Essen geeignet. Denn ein großer Teil des Landes besteht aus Wüstengebieten. Im Großteil des Landes herrscht daher Wüstenklima. Tagsüber ist es heiß und trocken, nachts eher kühl. Außerdem gibt es nur wenig Trinkwasser.

Ein in Sandstein geschlagenes Felsengebäude mit Säulen und Türmen und einer offenen Tür in der Mitte, die ins Innere führt.

Das beeindruckende Felsengebäude „ad-Deir“ oder „ed-Deir“ (Arabisch für „das Kloster“) ist Teil der Felsenstadt Petra.

Für die Wirtschaft des Landes ist der Tourismus sehr wichtig. In Jordanien gibt es viele einzigartige Sehenswürdigkeiten. Hast du zum Beispiel schon mal von der Felsenstadt Petra gehört? Vor über 2000 Jahren schlugen Menschen diese Stadt in Felsen in der Wüste. Auch die Ruinen der ehemaligen Stadt Umm er-Rasas sind sehr alt. Die Stadt entwickelte sich vor ungefähr 1500 Jahren aus einem römischen Militärlager.

Königreich Jordanien

Jordanien ist eine konstitutionelle Erbmonarchie. „Erbmonarchie“ heißt, dass Jordanien einen König hat und der Königstitel an einen männlichen Nachfahren weitergegeben wird. „Konstitutionell“ bedeutet, dass es eine Verfassung gibt, in der wichtige Regeln für den Staat stehen. Also zum Beispiel, was der König darf und was nicht.

Jordanien hat ein Parlament. Allerdings übt der König sehr viel Macht aus und das Parlament hat im Vergleich zum König kaum Einfluss. Seit 1946 wird der Königstitel in der Königsfamilie der Haschemiten vererbt. Sie gelten als Nachfahren der Familie des Propheten Mohammeds. Mohammed gilt als Gründer des Islams.

Die Medien in Jordanien sind nur teilweise frei. Zum Beispiel darf der König nicht öffentlich kritisiert werden. Menschenrechte werden immer wieder verletzt.

Eine kurze Geschichte Jordaniens

Auf dem heutigen Gebiet Jordaniens lebten im Laufe der Geschichte viele verschiedene Menschen und Bevölkerungsgruppen. Jordanien ist seit 1946 unabhängig. Davor verwaltete Großbritannien das Gebiet. Seitdem war Jordanien an verschiedenen Kriegen beteiligt. Vor allem mit den Nachbarländern Israel und Syrien kam es immer wieder zu Konflikten. Heute gilt Jordanien im Vergleich zu seinen Nachbarländern als relativ stabil. Damit ist gemeint: Der Staat funktioniert weitestgehend, und es gab in den letzten Jahrzehnten keinen Bürgerkrieg wie in anderen Ländern der Region. Das ist einer der Gründe, warum so viele geflüchtete Menschen aus der Region in Jordanien leben.

Die Wüstenlandschaft

In der Wüste Jordaniens leben die Beduinen. Das sind Nomaden, die in der Wüste oder Steppe umherziehen. Sie hüten Tiere wie Kamele, Schafe und Ziegen. Heute führen viele Beduinen ein halb-nomadisches Leben. Das heißt, sie ziehen nur im Winter oder Sommer umher und leben den Rest der Zeit in Dörfern oder Städten. Hier kannst du mehr zum Leben von Nomaden nachlesen. In der Wüste Jordaniens leben außerdem Tiere wie Skorpione, Hyänen und Gazellen.

Eine weite Wüstenlandschaft mit hohen Felsen.

Die bekannteste Wüste Jordaniens ist Wadi Rum. Sie wird auch „Tal des Mondes“ genannt.

Gemeinschaft als Teil der Kultur
Verschiedene Schüsseln mit unterschiedlichen Vorspeisen wie Fladenbrot, Hummus oder Gemüse.

Zur Mezze gehören zum Beispiel Hummus (cremige Kichererbsenpaste), Baba Ghanoush (Auberginencreme) und eingelegtes Gemüse.

Die Lebensweise der Beduinen prägt auch die jordanische Kultur. Von ihnen stammt zum Beispiel das traditionelle Gericht Al-Mansaf. Dabei wird ein großes Stück Ziege oder Schaf in Joghurtsoße gekocht und zusammen mit Brot und Reis serviert. Familie und Gastfreundlichkeit spielen in Jordanien eine große Rolle. Essen wird oft in kleine Schalen verteilt, die sich alle am Tisch teilen. Man nennt das Mezze.

Ein weiterer wichtiger Teil der jordanischen Kultur ist der Islam. Deshalb werden auch muslimische Feste gefeiert. Zum Beispiel der Geburtstag des Propheten Mohammeds und das Fastenbrechen Eid al-Fitr, das Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan.

Beliebte Sportarten in Jordanien sind Fußball, Basketball, Boxen und Schwimmen. Jordanien hat sich 2026 zum ersten Mal für eine Fußball-Weltmeisterschaft der Männer qualifiziert.

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