Hallo Buben_specht67, Historiker/-innen haben die sogenannten "goldenen 20er Jahre" gelegentlich als eine "Scheinblüte" oder auch als einen "Tanz auf dem Vulkan" bezeichnet. Denn tatsächlich war die wirtschaftliche Lage nach den äußerst schwierigen Jahren nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg sehr unsicher. Der Aufschwung wurde nicht zuletzt durch Schulden finanziert. Das war sehr riskant. Als die Börsen in den USA zusammenbrachen und die Gläubiger ihr Geld zurückwollten, brach das ganze auf Schulden stehende System zusammen.
Hallo Adorno, die sehr negative Beurteilung des Kommunismus im Rückblick auf das 20. Jahrhundert hat damit zu tun, dass alle kommunistischen Systeme zu Unterdrückung und Gewalt gegenüber Andersdenkenden führten. Einen positiven "real existierenden Sozialismus" hat es nirgendwo gegeben. Denn die angestrebte "proletarische Diktatur" konnte es nur geben, wenn auch die Freiheit der arbeitenden Bevölkerung eingeschränkt wurde. Es hat sich gezeigt, dass kommunistische Systeme nur solange funktionierten, wie sie abweichende Meinungen und Haltungen gnadenlos unterdrückten. Die auf den ersten Blick schöne Theorie des Kommunismus konnte in der Praxis also nur mit Gewalt gegen Andersdenkende funktionieren.
Hallo Bobby, in den Verfassungsprinzipien (man sagt auch manchmal "Staatsstrukturprinzipien) des Artikels 20 des Grundgesetzes ist der Aufbau und die politische Form unseren Landes festgelegt. Dazu zählen Demokratie, Bundesstaatlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaatlichkeit. Diese werden in Artikel 79 GG als unveränderlicher Teil des Grundgesetzes festgelegt und in anderen Artikeln des Grundgesetzes weiter erläutert.
Hallo Josie, der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gilt für ausgewählte Waren des täglichen Bedarfes. Das sind Sachen und Dienstleistungen, die in unserer Gesellschaft unverzichtbar sind. Durch den ermäßigten Mehrwertsteuersatz soll sichergestellt werden, dass sich alle Menschen diese Waren und Dienstleistungen leisten können.
Hallo Mikel, das Grundgesetz sagt, dass die Parteien eine wichtige Rolle in der deutschen Politik haben. Sie sollen an der Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger mitwirken und die politischen Interessen der Bevölkerung vertreten. Bei dieser Arbeit werden die Parteien durch das Parteiengesetz unterstützt. Parteien dürfen sich frei bilden, an Wahlen teilnehmen und um Stimmen und politische Unterstützung werben.
Hallo Rainer winkler, die Entstehung von Industriestaaten war eine Folge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Bis dahin waren alle Länder überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Handel, Dienstleistungen und das Handwerk spielten immer nur eine kleine Rolle. In der Industrialisierung entstanden Staaten, in denen ein Großteil der Bevölkerung in der Produktion beschäftigt war. Industriestädte mit riesigen Industrieanlagen wuchsen, und noch im Laufe des 19. Jahrhunderts lebte in den führenden europäischen Industrienationen die Mehrheit der Bevölkerung in Städten.
Hallo Hallo, wenn einzelne Menschen oder Gruppen ungleich behandelt werden und dadurch Nachteile erleben, nennt man das Diskriminierung. Meistens spielen dabei Vorurteile eine große Rolle. Eine demokratische Gesellschaft muss gegen Diskriminierungen vorgehen. In Artikel 3 des Grundgesetzes steht, dass Diskriminierung verboten ist: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“
Hallo Amanuel Fufu, ein Deutsches Reich hat es schon vor vielen Jahrhunderten gegeben. Das Deutsche Kaiserreich wurde 1871 gegründet. Nach 1918 wurde daraus die Weimarer Republik. Die Bundesrepublik Deutschland gibt es seit dem 23. Mai 1949. Am 3. Oktober 1990 entstand durch den Beitritt der DDR zum Bundesgebiet die Bundesrepublik Deutschland in ihrer heutigen Form.
Hallo Amf(x), die norwegische Bevölkerung hat sich in zwei Volksabstimmungen zuerst 1972 und erneut 1994 gegen eine Mitgliedschaft des Landes in der EU entschieden. Die Beziehungen zwischen der Gemeinschaft und dem nordeuropäischen Land sind aber eng.