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Lexikon

Öffentliche Hand

von und
Eine Hand mit Häusern, Straßen und Wegen illustriert den Begriff "öffentliche Hand".

Straßen, Brunnen, Verkehrszeichen, Wege - für all das ist die "öffentliche Hand" zuständig.

Kurz & knapp
Das ist keine echte Hand mit Fingern. Das ist vielmehr ein Ausdruck für den "Staat". Meistens spricht man von "öffentlicher Hand", wenn der Staat Geld ausgibt für wichtige Dinge. Zum Beispiel bezahlt die "öffentliche Hand" Kindergärten oder Schulen. Das Geld, das die öffentliche Hand ausgibt, kommt zum großen Teil von den Bürgerinnen und Bürgern, die Steuern an den Staat bezahlen.

Angelegenheiten der Allgemeinheit

Manchmal hört man den Satz: „Dafür ist die öffentliche Hand zuständig, sie muss das bezahlen“. Damit kann der Bau eines Bürgersteigs, einer Straße, eines neuen Kindergartens, eines Bürgerzentrums, eines Stadions und vieles andere gemeint sein. Dafür ist nicht eine einzelne Person oder Firma zuständig. Vielmehr ist das die Aufgabe des Staates, also des Bundes, eines Bundeslandes oder einer Gemeinde oder auch von allen zusammen. Bund, Länder und Gemeinden bilden gemeinsam die Öffentliche Hand.

Es geht ums Geld

In der Regel geht es um finanzielle Angelegenheiten, wenn von der öffentlichen Hand die Rede ist. Aus ihrer Kasse kommt das Geld für viele Dinge, die für das Leben der Bürgerinnen und Bürger notwendig sind und es erleichtern. Natürlich kann die öffentliche Hand nur Geld ausgeben, wenn sie auch etwas einnimmt. Das sind zum Beispiel die Steuern, die die Bürger bezahlen.

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