Direkt zum Inhalt

Lexikon

Freihandelszone

von und
Der Containerhafen Hamburg ist ein wichtiger Freihafen.

Der Containerhafen Hamburg ist ein wichtiger Freihafen.

Bedeutung des Begriffs "Freihandel"

Wenn es keine Hindernisse beim Handel zwischen Staaten gibt, spricht man von "Freihandel". Es gibt dann keine Zollschranken und die Güter können frei zwischen den Staaten ein- und ausgeführt werden.

Freihandelszone
Staaten, die sich zu einer solchen zollfreien Gemeinschaft zusammengeschlossen haben, bilden gemeinsam eine "Freihandelszone". Deren Ziel ist es, durch ungehinderten internationalen Handel den Wohlstand der Völker zu erhöhen.


Freihafen
Vielleicht habt ihr mal den Begriff "Freihafen" gehört. Ein Freihafen hat mit dem Freihandel direkt zu tun. In einem Freihafen werden ausländische Waren zollfrei eingeführt, gelagert, bearbeitet und umgeladen und dann wieder ausgeführt.

Eure Fragen dazu...

Questions 25.10.2022

Was halten Freihandelszonen im freien Welthandel für eine Bedeutung

Redaktion

Hallo Questions, das Ideal des freien Welthandels ist eine Welt ohne Grenzen, ohne Zollschranken und Einfuhrbeschränkungen, eine Welt, in der die Menschen an jedem Platz der Erde arbeiten und wirtschaftlich aktiv sein können. Von diesem Ideal ist die Welt auch im Zeitalter der Globalisierung noch weit entfernt. In Freihandelszonen werden diese Ziele für ein bestimmtes Gebiet oder für eine Gruppe von Staaten verwirklicht. Man könnte also sagen, dass Freihandelszonen im Kleinen die Ziele des freien Welthandels umsetzen. Die Ausweitung dieser Freihandelszonen und der Zusammenschluss unterschiedlicher Zonen sind also Schritte auf dem Weg zum freien Welthandel.

Interesierter 03.05.2022

Könnten sie mir ein Beispiel dazu geben

Redaktion

Hallo Interesierter, bekannte Freihandelszonen sind beispielsweise die EFTA (die Europäische Freihandelszone) oder die südamerikanische Freihandelszone Mercosur.

The asker 12.01.2021

Würde ein merkantilistisches Wirtschaftssystem heute noch Sinn machen

Redaktion

Hallo The asker , oben im Text haben wir erklärt, dass es sich beim Merkantilismus um eine bestimmte Form der wirtschaftlichen Organisation handelt, die vor allem im Zeitalter des Absolutismus eine Rolle spielte. Elemente dieses Wirtschaftssystems wie die Steigerung des Staatseinkommens und den Schutz der eigenen Produktion durch hohe Einfuhrzölle gibt es auch heute noch. Aber mit dem Übergang zur Marktwirtschaft und der wachsenden Vernetzung des Welthandels konnte dieses auf die Interessen nur eines oder weniger Länder ausgerichtete System nicht mehr funktionieren. Der Merkantilismus beruht ja auf einem Ungleichgewicht zwischen den Ländern, die billig Rohstoffe anbieten, und den merkantilistischen Staaten, die diese Rohstoff verarbeiten und die Fertigprodukte dann teuer verkaufen. Das kann nur eine Zeitlang gut gehen, bis es zu Streit und Auseinandersetzungen kommt. Zum Zeitalter des Absolutismus gehören deswegen auch die ständigen Kriege zwischen den europäischen Staaten. Mehr dazu findest du in unseren Antworten auf eure Fragen in den FAQ und sicher auch in deinem Geschichtsbuch.

Auch im HanisauLand machen wir am Wochenende Pause.
Nächste Woche könnt ihr hier wieder eure Fragen stellen!