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Lexikon

Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktpolitik

von und
Die Tabelle zeigt in Zahlen die Entwicklung der Erwerbslosigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt in den Jahren 2018/2019.

Eine Tabelle zur Entwicklung der Erwerbslosigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt in den Jahren 2018/2019.

Angebot und Nachfrage
Der Arbeitsmarkt ist kein Platz, den man sehen oder besuchen kann wie einen Gemüse- oder Jahrmarkt. Man bezeichnet damit einen "virtuellen", also unsichtbaren und nur vorgestellten Ort, auf dem die Nachfrage und das Angebot von Arbeitskräften zusammentreffen.
Gewerkschaften und Arbeitgeber

Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeber bei Tarifverhandliungen.


Auf dem Arbeitsmarkt wird auch über die Höhe der Löhne und Gehälter verhandelt und über die Arbeitsbedingungen. Damit nicht jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer alleine über den Lohn oder die Arbeitszeit oder die Zahl der Urlaubstage verhandeln muss, haben sich viele Arbeitnehmer in Gewerkschaften zusammengeschlossen. Die vertreten dann ihre Interessen. So wie die Arbeitnehmer sich in den Gewerkschaften zusammenschließen, so schließen sich auch die Arbeitgeber in eigenen Verbänden zusammen. Diese sollen dafür sorgen, dass auf dem Arbeitsmarkt die Interessen der Arbeitgeber berücksichtigt werden.

Arbeitsmarktpolitik

Mit "Arbeitsmarktpolitik" werden alle Maßnahmen bezeichnet, die das Angebot und die Nachfrage von Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen sollen. So soll verhindert werden, dass Arbeitslosigkeit entsteht oder dass es einen Mangel an Arbeitskräften gibt. Zur Arbeitsmarktpolitik gehört es auch, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass möglichst viele neue Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen können.

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