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Lexikon

Aristokratie / Adel

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Ekkehard, Markgraf von Meissen, und seine Frau Uta von Ballenstedt gehörten im 13. Jahrhundert zur Aristokratie. Hier sieht man die Stifterfiguren Ekkehard und Uta im Naumburger Dom.

Stifterfiguren von Ekkehard und Uta im Naumburger Dom. Ekkehard, Markgraf von Meissen, und seine Frau Uta von Ballenstedt gehörten im 13. Jahrhundert zur Aristokratie.

Staats- und Regierungsform
Aus dem Griechischen übersetzt heißt Aristokratie „Herrschaft der Vornehmsten“. Mit Aristokratie wird also eine Staats- und Regierungsform bezeichnet, in der eine bestimmte Gruppe der Gesellschaft die Macht hat.
Beispiele aus Geschichte und Gegenwart

Aristokratien gab es im antiken Griechenland in Athen und Sparta in zur Mitte des ersten Jahrtausends vor unserer Zeit. Auch in Rom regierten Aristokraten vom 6. bis zum 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. In Japan herrschten von 800 bis 1200 nach Christus aristokratische Familien.

Aristokratische Elemente in der modernen Demokratie

Eine aristokratische Herrschaft steht im Gegensatz zur Monarchie und zur Demokratie. Trotzdem gibt es bis heute aristokratische Elemente in manchen Demokratien. Das bekannteste Beispiel ist das englische Oberhaus, das einen Teil des englischen Parlaments bildet. Dort sitzen Menschen, die aus ausgewählten gesellschaftlichen Gruppen stammen wie dem Adel oder der Kirche, oder aufgrund ihrer Leistungen in den Adelsstand erhoben worden sind.

Blick ins "House of Lords", das einen Teil des englischen Parlaments darstellt. Hier können nur Aristokraten Mitglied sein.

Im House of Lords im englischen Parlament können nur Aristokraten Mitglied sein.

Aristokratie heute
Mit „Aristokratie“ bezeichnet man heute in erster Linie die Angehörigen des Adels. Im Gegensatz zu früheren Zeiten haben sie in unserer Demokratie keine Sonderrechte mehr.

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