Alle Menschen akzeptieren
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft dazugehören können. Alle Menschen sollen so angenommen werden, wie sie sind. Niemand soll benachteiligt sein, weder bei der Arbeit, noch in der Schule oder in der Freizeit. So unterschiedlich die Menschen auch sind, sie sollen alle die Möglichkeit haben, am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. So steht es auch in unserem Grundgesetz und in den Kinderrechten.
Das Wort "Inklusion" kommt vom lateinischen Begriff „includere“, das heißt „einschließen“, „einbeziehen“.
Barrieren
Immer wieder treffen Menschen auf Hindernisse, die sie vom Leben in der Gesellschaft abhalten. Ein anderes Wort für Hindernis ist „Barriere“. Barrieren erleben zum Beispiel Menschen, die mit einer Behinderung leben. Andere erfahren Ausgrenzung, weil sie zum Beispiel aus einem anderen Land zu uns gekommen sind. Wieder andere sind wegen Armut oder Krankheit ausgeschlossen.
Beteiligung möglich machen
Damit Inklusion gelingt, ist es wichtig, dass alle mitmachen können – in der Schule, auf dem Spielplatz und an vielen anderen Orten. Der Staat spielt dafür eine wichtige Rolle: Er muss dafür sorgen, dass Barrieren nicht entstehen oder, wenn es sie gibt, abgebaut werden. Zwei Beispiele: Im Straßenverkehr muss Rücksicht auf Menschen mit Beeinträchtigung genommen werden. Menschen, die aus anderen Ländern kommen, müssen gleiche Chancen auf dem Wohnungsmarkt haben.
Wenn du deinen Geburtstag feierst, kannst du auch bei der Planung überlegen: Können alle Kinder mitmachen?
Welche Barrieren sind dir aufgefallen? Wo muss noch mehr getan werden, damit sich alle Menschen geachtet und willkommen fühlen?
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