Direkt zum Inhalt

Lexikon

Geldwäsche

von
Banknoten hängen auf der Wäscheleine.

Straftat: Geldwäsche
Dieses Wort meint nicht, dass man schmutzig gewordene Geldscheine und Münzen in eine Geld-Waschmaschine steckt und sie dann sauber und wie neu herauskommen. Aber man meint mit "Geldwäsche" etwas ähnliches. "Schmutziges Geld", also illegales Geld, das zum Beispiel durch Drogenhandel oder unerlaubte Waffengeschäfte verdient worden ist, wird durch geschickte Manipulationen "gewaschen".


Wie funktioniert Geldwäsche?
Jeder, der mit einer sehr hohen Summe bei einer Bank ein Konto eröffnen will, muss nachweisen, woher das Geld kommt. Straftäter wollen das natürlich nicht preisgeben. Daher muss das Geld vorher „gewaschen“ werden, das heißt, es muss irgendwie ein Nachweis erbracht werden, dass es normal und nicht durch kriminelles Handeln verdient wurde. Dafür kennen Kriminelle viele Wege.
Strenge Kontrollen

In Deutschland und auch in vielen anderen Ländern wird der Geldverkehr streng kontrolliert. Die Banken sind verpflichtet, die Konten und den Geldhandel zu überwachen.Beim geringsten Verdacht auf Geldwäsche müssen sie die Polizei unterrichten. Jede Bank muss einen Geldwäschebeauftragten benennen.

Schreibt uns eure Fragen