Direkt zum Inhalt

Lexikon

Guerillakrieg

von und
mehrfache Wiederholung des Buchstaben g

Getarnte Kämpfer
Der Begriff "guerilla" kommt aus dem Spanischen und heißt übersetzt „Kleiner Krieg“. Gemeint ist damit, dass kleine Gruppen von Kämpfern in ihrem Land gegen fremde Soldaten einer Armee kämpfen. Sie sind aber nicht als Kämpfer zu erkennen, weil sie sich als Zivilpersonen tarnen.
Freiheitskämpfer oder Terroristen?

Im vorigen Jahrhundert wurde der Begriff "Guerillakämpfer" oftmals für Freiheitskämpfer benutzt, die in Afrika für die Unabhängigkeit ihrer Länder kämpften. Er wird aber auch für Terroristen benutzt, die die eigene Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. So muss man also genau untersuchen, was jeweils mit dem Begriff "Guerilla" genau gemeint ist.

Che Guevara

Einer der bekanntesten Guerillaführer war der in Argentinien geborene Arzt, Politiker und Autor Ernesto "Che" Guevara de la Serna (1928-1967). Er führte in Kuba einen Guerillakrieg gegen die Diktatur der Militärmachthaber.

Eure Fragen dazu...

Lena 26.04.2021

Was ist ein Guerillakrieg

Redaktion

Hallo Lena, ein Guerillakrieg wird von kleinen Gruppen von Kämpfer/innen in ihrem Land gegen Soldaten einer fremden Armee geführt. Diese Kämpfer/innen tarnen sich als Zivilpersonen. In unserem Artikel oben haben wir noch mehr dazu geschrieben.

ququququ 02.03.2021

Was sind die "Guerilla-Bewegungen" und die sogenannten "Warlords", von denen oft im Zusammenhang mit Blutdiamenten zu lesen/hören ist?

Redaktion

Hallo ququququ, als Guerilla bezeichnet man bewaffnete Gruppen von Aufständischen, die keine regulären Soldaten sind. Häufig kämpfen Guerillas für die Freiheit ihres Landes oder einzelner Regionen in ihrem Land. In manchen Konflikten auf dem afrikanischen Kontinent vermischen sich solche aufständischen Aktivitäten mit dem Handeln so genannter Warlords. Das sind Führer von bewaffneten Gruppen, die gelegentlich für politische Ziele kämpfen, oft aber auch nur die eigene Bereicherung im Sinn haben. Dabei werden dann allerdings oft politische Ziele vorgeschoben.

Lenia 02.03.2021

Vor - und Nachteile des Reisekönigtums

Redaktion

Hallo Lenia, als Reisekönigtum bezeichnet man eine bestimmte Form der Ausübung von Herrschaft im Mittelalter. Gemeint ist, dass der Herrscher von Pfalz zu Pfalz zog. Er hielt dort Gericht, schlichtete Streitigkeiten zwischen untergebenen lokalen Herrschern und zeigte den Menschen, dass es einen wirklichen, realen Herrscher gab. Ein Vorteil für den Herrscher bestand darin, dass er sich von einem "Futterplatz" zum nächsten bewegte. Der Hof und die vielen Untergebenen mussten ernährt und eingekleidet werden, und dafür waren die Pfalzen und ihre Bediensteten verantwortlich. Außerdem zeigte der König, dass er für das ganze Reich da war und nicht nur für seine eigenen Besitzungen. Nachteilig war, dass das Reisen in dieser Zeit sehr aufwändig und enorm anstrengend war. Außerdem konnten Feinde des Herrschers seine Abwesenheit ausnutzen, um an andere Stelle im Reich für Unruhe zu sorgen. In deinem Geschichtsbuch findest du sicher viele weitere Informationen.

Schreib uns deine Frage

Bevor du eine Frage stellst, lies bitte den Lexikonartikel vollständig durch. Schau bitte nach, ob jemand bereits dieselbe Frage gestellt hat. Häufig findest du dort bereits die Antwort auf deine Frage.

Schreib uns