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Argentinien

Buenos Aires
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Offizieller Name:
Argentinische Republik
Hauptstadt:
Buenos Aires
Kontinent:
Währung:
Argentinischer Peso
Sprachen:
Spanisch
Fläche:
2.780.000
Einwohner:
44,5 Millionen
Nationalfeiertag:
25. Mai: Revolutionstag

Argentinien liegt im Süden von Südamerika und hat Chile, Bolivien, Paraguay, Brasilien und Uruguay als Nachbarn. Im Osten grenzt der Staat an den Atlantischen Ozean. Über 3600 Kilometer misst das achtgrößte Land der Welt vom Norden bis ganz in den Süden. (Das ist so weit wie von Berlin nach Istanbul in der Türkei und wieder zurück.) Vom Kap Hoorn, der Südspitze Argentiniens, ist es nicht mehr weit bis zur Antarktis. Im Westen erstrecken sich vom Norden bis zum Süden die Anden mit Bergen, die über 6000 Meter hoch sind.

Das Gebäude des argentinischen Nationalkongresses in Buenos Aires.

Der Argentinische Nationalkongress in Buenos Aires, der Hauptstadt des Landes.

Wieder demokratisch

1983 musste die Militärregierung, die das Land diktatorisch regiert hatte, die Macht abgeben. Seitdem ist Argentinien ein demokratisches Land. Der sogenannte „Präsident der Nation“ hat viel Macht, da er gleichzeitig Staatsoberhaupt und Regierungschef ist. Alle vier Jahre wird der Präsident oder die Präsidentin vom Volk direkt gewählt. Die argentinische Verfassung ist schon sehr alt. Sie wurde im Jahr 1853 unterzeichnet und 1994 überarbeitet. Seitdem ist Argentinien eine Bundesrepublik und Präsidialdemokratie.

Hauptstadt des Landes und des Tangotanzes

Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens und hat etwa 15 Millionen Einwohner. Damit wohnt mehr als jeder vierte Einwohner des Landes in der Hauptstadt. Buenos Aires ist auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand dort der Tangotanz, der auch heute noch auf der ganzen Welt zu den klassischen Tänzen gehört und in den Tanzschulen gelehrt wird.

Ein Paar tanzt in Argentinien Tango, den traditionellen Tanz des Landes.

Tango ist der traditionelle Tanz in Argentinien.

Ein Einwanderungsland

Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten viele Europäer nach Argentinien aus. Deshalb haben ungefähr 90 Prozent der Argentinierinnen und Argentinier europäische Wurzeln. Die Einwanderer haben die indianischen Völker, die einst im Land lebten, verfolgt und vertrieben, so dass die indianische Bevölkerung fast ganz ausgestorben ist.

Reich und doch arm

Die Viehzucht und auch der Anbau von Weizen, Mais und Obst sind die wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Trotz der erfolgreichen Landwirtschaft müssen viele Argentinier hungern, weil sie in Armut leben. Auch in der Hauptstadt gibt es viele Elendsviertel. Der Verkauf von Rohstoffen wie Öl und Gas spielt eine immer wichtigere Rolle für die Wirtschaft.

Heiß und kalt, feucht und trocken

Wegen der großen Ausdehnung des Landes von Norden nach Süden gibt es in Argentinien zahlreiche Klimazonen und viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Der Nordosten ist fast tropisch, im Süden ist das Klima rau und die Landschaft sehr karg. In der Mitte ist Argentinien das Land der riesigen „Pampa“. So heißt das fruchtbare Weideland, auf dem die „Gauchos“ und „Vaqueros“, die berittenen Viehhirten, große Rinderherden beaufsichtigen.

Die Iguaçu- (oder auch Iguazú-) Wasserfälle sind über 2000 Meter breit. Sie liegen an der argentinischen-brasilianischen Grenze und gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

Die Iguaçu- (oder auch Iguazú-) Wasserfälle sind über 2000 Meter breit. Sie liegen an der Grenze von Argentinien und Brasilien und gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

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