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Angola

Luanda
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Offizieller Name:
Republik Angola
Hauptstadt:
Luanda
Kontinent:
Währung:
Neuer Kwanza
Sprachen:
Portugiesisch (Amtssprache), Umbundu, Kimbundu, Kikongo, Tchokwe, Ngangela, Oshiwambo, Otjiherero
Fläche:
1.246.700
Einwohner:
30,8 Millionen
Nationalfeiertag:
11.November: Unabhängigkeitstag

Angola liegt im Südwesten von Afrika. Nachbarländer sind die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Namibia und Sambia. Der Atlantische Ozean liegt westlich von Angola. In der Hauptstadt Luanda leben Schätzungen zufolge fast 7 Millionen Menschen. Damit gehört Luanda zu einer der größten Städte in Afrika. In Angola gibt es unterschiedliche Klimazonen: Im Norden ist es tropisch, anstelle von Jahreszeiten unterscheidet man nur zwischen Regen- und Trockenzeiten. Richtung Süden wird das Land trockener, da es immer weniger regnet und es gleichzeitig sehr heiß ist.

Die angolanische Hauptstadt Luanda wächst nach den Jahren des Krieges.

Die angolanische Hauptstadt Luanda wächst nach den Jahren des Krieges.


Junge Demokratie


Seit 2008 ist Angola ein demokratischer Staat mit einem gewählten Parlament und Gewaltenteilung. Neben der Festigung der Demokratie und der Wirtschaft sind Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitswesen wichtige Ziele der angolanischen Politik. Der Präsident von Angola ist gleichzeitig Staatsoberhaupt und Regierungschef. Angola ist also eine Präsidialrepublik.

Kolonie und Bürgerkrieg
Menschen kaufen auf einem Markt in der Stadt Kuito (Angola) ein.

Menschen kaufen auf einem Markt in der Stadt Kuito (Angola) ein.

Portugal hat als Kolonialmacht rund 400 Jahre lang über das Land geherrscht. Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Menschen in Angola gegen die Besetzung und Unterdrückung zu kämpfen. 1975 erlangte das Land die Unabhängigkeit. Aber damit war die Zeit der Gewaltherrschaft in Angola noch nicht vorbei. Noch 27 Jahre lang herrschte Bürgerkrieg in Angola. Viele Menschen verloren ihr Leben, Kinder wurden als Soldaten eingesetzt. Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts erklärten die verfeindeten Parteien einen Waffenstillstand. Seitdem ist es in Angola langsam friedlicher geworden.

Reich und trotzdem arm
Kinder im Ort Katchiungo in der Provinz Huambo werden wegen der geringen Kapazität im Schulgebäude außerhalb unterrichtet. Der Schulunterricht findet häufig auch andernorts in Angola unter freiem Himmel statt.

Schulunterricht unter freiem Himmel im Ort Katchiungo in Angola.

Angola ist reich an Rohstoffen. Erdöl und Diamanten sind die größten Einnahmequellen. Dank seiner natürlichen Schätze gehört das Land zu den zehn stärksten afrikanischen Volkswirtschaften. Dennoch lebt ein großer Teil der Bevölkerung in großer Armut. Vielen Angolanern fehlt es an sauberem Trinkwasser und Lebensmitteln. Auch in den Bereichen Gesundheit und Bildung sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges zu spüren. Es gibt zu wenige Krankenhäuser, Ärzte und Medikamente. Auch Schulen, Lehrer/innen und Schulbücher fehlen. Obwohl die Kinder schulpflichtig sind, können nicht alle eine Schule besuchen.

Wilde Tiere

Die Tierwelt Angolas ist mit wild lebenden Geparden, Gnus, Zebras, Strauße, Krokodilen, Flusspferden, Leoparden, Elefanten und Nashörnern sehr vielfältig. Viele dieser Arten sind jedoch bedroht. So haben es zum Beispiel Jäger auf das Elfenbein von Elefanten und auf Nashorn-Hörner abgesehen.

Kick und Rap aus Angola

Um richtig berühmt zu werden, wird man im Angola am besten Rap-Musiker/in. Denn in Angola hat sich ein eigener Musikstil, der „Kuduro“, entwickelt. Die Musiker sind bei den Jugendlichen sehr beliebt. Der Sprechgesang und der Tanzstil mit dem gleichen Namen fehlen auf keiner Feier.

Der Kalandula-Wasserfall in Angola.

Der Kalandula-Wasserfall in Angola.

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