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Lexikon

Bildung

von und

Lesen macht Spaß, auch hier in der Kinderbibliothek in Frankfurt an der Oder.

Kurz & knapp
Gebildet ist ein Mensch, der viel weiß. Er kennt Jahreszahlen, hat viele Bücher gelesen. Mit "Bildung" meint man aber oft auch "Ausbildung", also das, was in der Schule oder in der Lehre passiert. Zur Bildung gehört auch die innere Bildung eines Menschen, die Herzensbildung. Sie bewirkt, dass ein Menschen verantwortlich handeln kann.

Bildung und Wissen

Manchmal hört man: Dieser Mann oder diese Frau ist sehr gebildet. Oder auch: Der oder die hat eine gute Allgemeinbildung. Damit meint man, dass eine Person viel weiß. Bildung ist also das gesamte Wissen eines Menschen. Unter dem Begriff versteht man aber auch den Weg, wie dieses Wissen erworben wird. Das kann durch die Ausbildung in der Schule geschehen oder auch in der Lehre oder in der Universität.

Neugier und Interesse

Man kann sich aber auch selber viel beibringen. Wenn man sehr neugierig ist, viel liest und sich für viele Fragen interessiert, wird man sich viel Wissen aneignen. Für Bildung gibt es keine Altersbegrenzung. Darum spricht man auch oft vom lebenslangen Lernen.

Herzensbildung

Mit dem Begriff "Bildung" ist aber auch noch etwas anderes gemeint, und das geht über die Ansammlung von Wissen hinaus. Gemeint ist die innere Bildung, die sogenannte Herzensbildung, also die geistige und seelische Ausbildung des Menschen. Sie gibt ihm die Fähigkeit, in seinem Leben verantwortlich zu handeln, seine Anlagen und Talente verantwortlich umzusetzen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, an seine Mitmenschen zu denken und entsprechend zu handeln.

Eure Fragen dazu...

LASGGG 06.01.2021

Wie lebten die Menschen im Mittelalter

Redaktion

Hallo LASGGG, das Leben der Menschen im Mittelalter war völlig anders als unser heutiges Leben. Um nur einige Punkte zu nennen: Der weitaus größte Teil der Menschen lebte auf dem Land und von der Landwirtschaft. Es gab nur wenige Städte, in denen Handwerker und Händler lebten. Das Leben der Menschen war von der gesellschaftlichen Ordnung vorgegeben. Es gab nur sehr geringe Chance, aus dem Stand, in dem man hinein geboren worden war, herauszukommen. Eine große Rolle spielte im Leben der meisten Menschen der Glaube und die Religion. Das hatte auch damit zu tun, dass das Leben immer gefährdet und unsicher war. Soziale Ungerechtigkeit, militärische Konflikte und unzureichende medizinische Versorgung waren die alltäglichen Erfahrungen der Menschen. Schau doch einmal in dein Geschichtsbuch. Da wirst du sicher noch viele weitere Informationen über diese Zeit finden, die für uns heute so fremd erscheint.

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