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Lexikon

Industriestaat

von und
Das Chemiewerk Wacker-Burghausen mit großen Industrieanlagen.

Das Chemiewerk Wacker in Burghausen in Bayern.

Kurz & knapp
Staaten, in denen es viele Fabriken gibt, sind Industriestaaten. Hier werden technisch hoch entwickelte Produkte hergestellt. In den Industriestaaten haben viele Menschen Arbeit, der Wohlstand ist im Vergleich zu den armen Ländern der Welt hoch. Die Länder der Europäischen Union, also auch Deutschland, gehören zu den größten Industriestaaten der Welt.

Technik und Wachstum
Länder, in denen es viele Fabriken und Industrieanlagen gibt, nennt man "Industrieländer" oder "Industriestaaten". Um Rohstoffe wie Erdöl oder Eisenerz verarbeiten und daraus Waren herstellen zu können, braucht man eine hoch entwickelte Technik. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der industriellen Produktion ist, dass es immer mehr und immer bessere Produkte gibt. Dafür benötigen die Industrieländer Wachstum.
Roboter im Einsatz

Hochentwickelte Technik: Ein Roboter im Einsatz bei der Montage eines Stoßdämpfers.


Mit der wachsenden industriellen Produktion wurden auch viele Arbeitsplätze geschaffen. In den letzten Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass durch den technischen Fortschritt auch Arbeitsplätze verloren gehen. In vielen Fabriken machen heute Roboter die Arbeit, die vor einigen Jahren noch von Menschen erledigt wurde.

Industrieländer

Zu den größten Industrieländern gehören die USA, die Länder der Europäischen Union, Südkorea, Australien und Japan.

Herkunft des Wortes

Der Begriff "Industrie" kommt übrigens vom lateinischen Wort "industria", was auf Deutsch "Fleiß" bedeutet.

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