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Lexikon

Imperialismus

von und
mehrfache Wiederholung des Buchstaben i

Ausdehnung der Staatsmacht
Das Wort "Imperialismus" kommt aus dem Lateinischen. Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen.
Zeitalter des Imperialismus

Als Zeitalter des Imperialismus gilt der Zeitraum zwischen 1880 und 1918. Damals teilten die Kolonialmächte die Gebiete Afrikas und Asiens, die noch keine Kolonien waren, unter sich auf. Zu den alten europäischen Kolonialmächten kamen jetzt auch Deutschland und Italien sowie die USA und Japan hinzu. Die Kolonialmächte nutzten die beherrschten Gebiete als Lieferanten für Rohstoffe sowie als Absatzmärkte für Produkte, die in ihren eigenen Ländern hergestellt wurden.

Eure Fragen dazu...

yunan 20.09.2021

Warum hat die imperialistische Politik Deutschlands in ihr verderben geführt

Redaktion

Hallo yunan, der Imperialismus war eine wichtige Ursache für den Ersten Weltkrieg. Das Deutsche Reich, das seit dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts eine nationalistische und imperialistische Politik betrieb, spielte eine wichtige Rolle beim Ausbruch dieses Krieges. Nach dem Ersten Weltkrieg verlor Deutschland alle seine Kolonien. Für die Entstehung des Zweiten Weltkrieges, für den das Deutsche Reich verantwortlich war und der mit der vollständigen Niederlage Deutschlands endete, spielte der Imperialismus des Kaiserreichs vor 1914 keine direkte Rolle mehr.

Elisa 17.09.2021

Beschreibe das Ziel des Imperialismus

Redaktion

Hallo Elisa, lies mal bitte, was wir Patronus in den FAQ zu einer ähnlichen Frage geantwortet haben. Damit kannst du deine Aufgabe sicher schnell selber lösen.

Lele 14.09.2021

Was hatt das mit dem ersten weltkrieg zu tun?

Redaktion

Hallo Lele, die Ziele der europäischen Staaten zur Eroberung fremder Gebiete im Zeitalter des Imperialismus waren vielfältig. Machtpolitische Ziele (Einfluss auf ein bestimmtes Gebiet, Ansehensgewinn in der Gemeinschaft der großen Mächte) haben dabei eine große Rolle gespielt. Diese Ambitionen führten auch zu vielen Konflikten mit anderen Mächten. Der Imperialismus ist so zusammen mit dem Nationalismus eine der großen Antriebskräfte für die weltweiten Konflikte des 20. Jahrhunderts und damit auch für den Ersten Weltkrieg gewesen.

Lilli 06.09.2021

Was bedeutet der Imperialismus für die Welt?

Redaktion

Hallo Lilli, im Imperialismus ging es um Macht und Einfluss in anderen Teilen der Welt, um die Gewinnung von Rohstoffen, billigen Arbeitskräften und Absatzmärkten. Aber es ging für die europäischen Staaten auch darum, ihre Bedeutung zu betonen. Wer viele Kolonien oder ein Weltreich hatte, der wurde von den anderen großen Staaten neidisch betrachtet. Deswegen nahm der Wettbewerb zwischen den europäischen Mächten im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts immer mehr zu. Als sich die Spannungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus unterschiedlichen Gründen (dazu haben wir in unserem Lexikoneintrag "Erster Weltkrieg" einiges geschrieben) verschärften, spielte auch dieser Wettlauf um die Kolonien eine Rolle beim Ausbruch des Konflikts. Mehr dazu und auch zu den Folgen des Imperialismus für die unterworfenen Staaten findest du sicher auch in deinem Geschichtsbuch.

Die knutschen 30.08.2021

Warum verfolgten sie diese Ziele? (; <3

Redaktion

Hallo Die knutschen , lies doch mal bitte, was wir Patronus in den FAQ zu den Zielen des Imperialismus geschrieben haben.

Emily Schröder, Rasmus Emre 30.08.2021

Was war die wichtigste Entwicklung im zeitalter des Imperialismus? <3

Redaktion

Hallo Emily Schröder, Rasmus Emre, die weltpolitische Entwicklung, die dem Zeitalter seinen Namen gegeben hat, war die Kolonialisierung praktisch der ganzen Welt durch die europäischen Mächte. Afrika und Asien gerieten jetzt fast vollständig unter die Macht der europäischen Imperien. Nur einige Länder in Nord- und Südamerika, die sich schon zuvor von der Kolonialisierung befreit hatten, wurden von dieser Entwicklung nicht erfasst.

pflock 24.08.2021

Was war die Rolle der Schweiz im Imperialismus? (:

Redaktion

Hallo pflock, die Schweiz betrieb keinen Imperialismus und versuchte auch nicht, Kolonien zu erwerben. Das hatte mit dem Selbstverständnis der Schweiz zu tun, die als selbstbewusster unabhängiger Staat die Unterdrückung anderer Länder ablehnte. Dazu kam, dass die Schweiz keinen Zugang zum Meer hatte und damit auch kaum eine Möglichkeit, Streitkräfte in entlegene Teile der Welt zu befördern.

Ritschie7 19.08.2021

was meint man im imprialismus als motiv mit "Investitionsstandorte" und "ablage der gewinne"

Redaktion

Hallo Ritschie7, die europäischen Mächte waren auch an Kolonien interessiert, weil sie hofften, mit diesen Kolonien Geld verdienen zu können. Deswegen wurden in den Kolonien bestimmte Produktionszweige wie der Anbau von Baumwolle oder von Bananen gefördert und bestimmte Industriezweige aufgebaut. In diesem Sinne waren die Kolonien Investitionsstandorte der Kolonialmächte. Oft haben sich diese Investitionen aber nicht ausgezahlt. Die meisten Kolonien kosteten die Kolonialmächte in erster Linie viel Geld. Was mit dem zweiten Begriff gemeint sein soll, denn du in deiner Frage nennst, wissen wir nicht. Schau doch noch einmal nach, ob du den Begriff richtig geschrieben hast und schreib uns sonst gerne noch einmal.

Elio 19.08.2021

Wie werden die neuen Gebiete verteilt und kontrolliert

Redaktion

Hallo Elio, im Zeitalter des Imperialismus teilten die europäischen Mächte die Welt unter sich auf. Vor allem in Afrika, aber auch in Südostasien gab es im 19. Jahrhundert noch Gebiete, die nicht kolonialisiert waren. Diese wurden jetzt von den europäischen Staaten erobert und mit Gewalt beherrscht. Die Menschen in diesen Gebieten wurden unterdrückt, das Sagen hatten nur noch die Europäer. Oben in unserem Artikel und in den Antworten auf eure weiteren Fragen in den FAQ findest du weitere Informationen zur Herrschaft im Zeitalter des Imperialismus. Auch dein Geschichtsbuch hilft dir sicher weiter.

Hilfe brauchende person 08.07.2021

Was sind die internationalen Konflikte um die Kolonien ?

Redaktion

Hallo Hilfe brauchende person, die Zeit des Imperialismus war auch ein Zeitalter großer Auseinandersetzungen der europäischen Mächte. Im Zeichen des Nationalismus wollte jedes Land durch den Besitz von Kolonien seine besondere Bedeutung zum Ausdruck bringen. Darum gab es einen regelrechten Wettbewerb um den Erwerb der Kolonien, der zahlreiche Konflikte zur Folge hatte. Der lange schwelende Streit um weltweiten Einfluss war auch einer der Gründe für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Runa 01.07.2021

Welche Staaten bilden heute das gebiet der ehemaligen deutschen Kolonien in der Südsee?

Redaktion

Hallo Runa, zu dieser Frage haben wir unten bei euren weiteren Fragen schon einiges geschrieben. Lies dort bitte einmal nach.

Schule 01.07.2021

Welche Staaten haben noch Kolonie in der südsee?

Redaktion

Hallo Schule , heute gibt es keine Kolonien mehr. Auch die früheren deutschen Kolonialgebiete in der Südsee gehören heute zu unabhängigen Staaten wie beispielsweise Papua-Neuguinea oder Samoa.

Uila 01.07.2021

Welche großen Staaten grenzen an die Region an?

Redaktion

Hallo Uila, leider wissen wir nicht, welche Region du meinst. Schau dir deine Frage doch bitte noch einmal an und schreib und dann genau, was du wissen willst.

Idk 01.07.2021

Zu welchem Kontinent gehören die früheren Südsee Kolonien?

Redaktion

Hallo Idk, die Staaten in der Südsee werden heute unter der Bezeichnung Ozeanien zusammengefasst. Zusammen mit Australien wird die Inselwelt Ozeaniens gelegentlich als ein Kontinent bezeichnet.

Runa 01.07.2021

Welche Staaten bilden heute das gebiet der ehemaligen deutschen Kolonien in der Süden?

Redaktion

Hallo Runa, das Deutsche Reich hatte eine Reihe größerer und kleinerer Kolonien in Afrika. Auf dieser Seite von Planet Wissen kannst du sie alle kennenlernen. Die Kolonien bilden heute Teil unterschiedlicher afrikanischer Staaten wie Tansania, Kamerun oder Gabun. Aus der deutschen Kolonie Südwestafrika hervorgegangen ist der Staat Namibia im Süden Afrikas.

andonerkl. 28.06.2021

wie war das verhätnis zwischen den eurpäischen ländern zur zeit des imperialismus

Redaktion

Hallo andonerkl., die Zeit des Imperialismus war ein Zeitalter großer Auseinandersetzungen der europäischen Mächte. Im Zeichen des Nationalismus wollte jedes Land der ch den Besitz von Kolonien seine besondere Bedeutung zum Ausdruck bringen. Darum gab es einen regelrechten Wettbewerb um den Erwerb der Kolonien, der zahlreiche Konflikte zur Folge hatte. Der lange schwelende Streit um weltweiten Einfluss war so einer der Gründe für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

hildegart 28.06.2021

leidden wir immer noch am Imperialismus

Redaktion

Hallo hildegart, im Zeitalter des Imperialismus entstanden viele Probleme, die bis heute die Weltpolitik prägen. Der Wettstreit um die Kolonien war eine der wichtigsten Ursachen für die Konflikte zwischen den führenden Staaten Europas, die im 20. Jahrhundert zu zwei Weltkriegen führten. Viele der heutigen Probleme mit den Ländern der sogenannten Dritten Welt haben ihre Wurzeln im Imperialismus. Die ungleiche Weltordnung, die in dieser Zeit entstand, gibt es bis heute. Armut, soziale Ungerechtigkeiten, schwache Staaten, fehlende Demokratie und Folgen wie die Flüchtlingsbewegung der letzten Jahre sind Folgen der Politik jener Jahre. Am meisten leiden aber auch heute noch die ehemaligen Kolonien. In einigen sind die Folgen bis heute sehr stark zu spüren. Darum ist es kaum möglich, die heutige Welt ohne Wissen über die Zeit des Imperialismus zu verstehen.

Ich 25.06.2021

Wer ist cecil rhodes?

Redaktion

Hallo Ich , Cecil Rhodes war ein britischer Unternehmer und Politiker in der Hochzeit des Imperialismus. In Afrika, wo er selbst einträgliche Geschäfte machte, trieb er die Besitznahme des Kontinents im Namen der britischen Krone voran. Als Premierminister der so genannten Kapkolonie betrieb er den Zusammenschluss aller südafrikanischer Herrschaftsbereiche unter britischer Oberhoheit, was aber scheiterte. Nach ihm wurde die Kolonie Rhodesien benannt, die erst Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte.

November Scorpio 23.06.2021

Warum hatte das deutsche Reich nicht soviele Kolonien?

Redaktion

Hallo November Scorpio , das Deutsche Reich kam erst sehr spät in den Besitz von Kolonien. Nach der Reichsgründung 1871 wurden die Forderungen immer lauter, dass auch das Deutsche Reich einen "gerechten" Anteil an der Herrschaft der europäischen Mächte über die Welt haben sollte. Seit den 1880er Jahren wurden dann einige Kolonien erworben und erobert. Zu dieser Zeit gab es schon lange die großen Kolonialreiche der Briten und der Franzosen. Ein großer Teil der Welt war bereits unter den europäischen Kolonialmächten aufgeteilt.

Bruh 18.06.2021

Warum hatte der Erwerb von Kolonien auch politische Bedeutung?

Redaktion

Hallo Bruh, die Ziele der europäischen Staaten zur Eroberung fremder Gebiete im Zeitalter des Imperialismus waren vielfältig. Machtpolitische Ziele (Einfluss auf ein bestimmtes Gebiet, Ansehensgewinn in der Gemeinschaft der großen Mächte) haben beim Imperialismus eine Rolle gespielt. Diese Ambitionen führten auch zu vielen Konflikten mit anderen Mächten. Der Imperialismus ist so zusammen mit dem Nationalismus eine der großen Antriebskräfte für die weltweiten Konflikte des 20. Jahrhunderts gewesen.

lina 18.06.2021

Warum waren Kolonien für das wirtschaftliche aufsteigende Europa in verschiedenen Aspekten interessant?

Redaktion

Hallo lina, wirtschaftliche Ziele waren von Anfang an ein zentrales Motiv für den Erwerb und die Eroberung von Kolonien. Im Zeitalter des Imperialismus ging es für die sich industrialisierenden Mächte Europas vor allem darum, Rohstoffe für die eigenen Industrie zu sichern und Absatzmärkte für die eigenen Waren zu schaffen.

Loph 17.06.2021

Welche kolonial-macht hat den größten Einfluss?

Redaktion

Hallo Loph, in der Anfangsphase des Kolonialismus im 16. Jahrhundert stiegen Spanien und Portugal zu den mächtigsten Kolonialstaaten auf. Seit dem 17. Jahrhundert machten ihnen England und Frankreich diese Position streitig. Im 19. Jahrhundert und im Zeitalter des Kolonialismus waren es diese beiden Mächte, die die größten Kolonialreiche beherrschten. Schau doch mal in einen historischen Atlas. Da findest du sicher eine Karte zur Ausdehnung der Kolonialreiche.

idk 14.06.2021

„ich bin besser als du“ wie saget man diesem denken, wenn es dabei um zwei staaten geht

Redaktion

Hallo idk, die Überzeugung, dass der eigene Staat besser ist als alle anderen Staaten, ist ein Kennzeichen des Nationalismus. Der Nationalismus war im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine weit verbreitete Weltanschauung. Er führte zu vielen Konflikten zwischen den Staaten und gilt als eine der wichtigsten Ursachen für die zwei Weltkriege im 20. Jahrhundert. In unserem Lexikon findest du auch einen Artikel "Nationalismus". Da erfährst du mehr.

lol 14.06.2021

wie war das verhältnis zwischen den europäischen ländern untereinander zur zeit des imperialismus

Redaktion

Hallo lol, die Grundvoraussetzung für den Imperialismus war der Wettkampf der europäischen Staaten untereinander um die Macht. Macht versprach zum einen der Besitz von Land, er bedeutete Macht und Ansehen. Dazu kamen die Aussichten auf Wohlstand und Reichtum. Die Kolonialstaaten versprachen sich von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus danach, Kolonien zu erwerben. Entsprechend angespannt waren, wie du dir sicher denken kannst, die Beziehungen der Staaten untereinander. Es herrschte ein großer Konkurrenzkampf, der durch die vorherrschende Weltanschauung des Nationalismus noch zusätzlich verstärkt wurde. Lies dazu doch auch einmal unsere Artikel "Kolonialismus" und "Nationalismus" hier im Lexikon von Hanisauland.

Mei 10.06.2021

Was ist imperialismus?

Redaktion

Hallo Mei, lies mal bitte den Text oben und unsere Antworten zu den FAQ. Da haben wir diese Form der europäischen Herrschaft über die Welt in den Jahren zwischen 1880 und dem Ersten Weltkrieg erklärt.

Lol 08.06.2021

Welche Folgen des Imperialismus spüren wir heute noch?

Redaktion

Hallo Lol, der Imperialismus war eine besonders schlimme Form der Gewaltherrschaft, der viel zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Welt beigetragen hat. Überall auf der Erde gab es Kolonialstaaten, die in ihrer Kultur und Politik sehr stark von den jeweiligen Mutterländern beeinflusst wurden. In einigen sind die Folgen bis heute sehr stark zu spüren. Während manche bis heute mit der Fremdbestimmung dieser Zeit zu kämpfen haben - wie zum Beispiel einige afrikanische Staaten -, konnten andere sich inzwischen eine eigene Identität und ein stabiles politisches System aufbauen, die auch die Kolonialgeschichte mit einschließt - wie zum Beispiel Indien oder Singapur. Auch in den Kolonialstaaten sind bis heute Überreste des Imperialismus zu finden. Ein gutes Beispiel dafür ist Großbritannien. Schau auch mal unter den Stichwörtern "Kolonialismus" und "Entwicklungsländer" sowie "Dritte Welt" nach, da haben wir schon einiges zu den Folgen der europäischen Beherrschung der Welt geschrieben.

Frary 04.06.2021

was sind die Gründe für den Imperialismus?

Redaktion

Hallo Frary, lies mal bitte, was wir in den FAQ Patronus auf diese Frage geantwortet haben.

lol 03.06.2021

Wie war der Zustand der Bevölkerung im Imperialismus? Wurden diese unterdrückt und welche Rechte hatten sie?

Redaktion

Hallo lol, die Einheimischen waren den Europäern unterlegen und mussten mit ansehen, wie viele von ihnen zu härtester Arbeit gezwungen wurden und dafür wenig oder gar keinen Lohn bekamen. Auch das Land und die Bodenschätze wurden hemmungslos und ohne Rücksicht ausgebeutet. Dazu kam, dass es in einer Kolonie meistens kein Rechtssystem gab, das für soziale Gerechtigkeit sorgte. Das Recht machten die Kolonialherren. Oft hatten die beherrschten Einheimischen gar keine Rechte oder viel weniger Rechte als die Vertreter der Kolonialmacht. Diese trafen die Entscheidungen, auch die politischen, nach ihren eigenen Interessen. Manche Entwicklungsländer leiden noch heute an den Folgen dieser Politik. Lies dazu doch auch einmal unseren Artikel "Entwicklungsländer" hier im Lexikon von Hanisauland.

moli 03.06.2021

Wie verlief der Kolonialkrieg gegen die Herero und Nama?

Redaktion

Hallo moli, der Herero-Krieg im Jahr 1904 begann mit einem Aufstand der Herero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft, die in den Jahren zuvor zu großen Nöten und sozialen Problemen unter den beherrschten Völkern geführt hatte. Die deutsche Kolonialverwaltung wurde von dem Aufstand überrascht, gewann aber dank ihrer militärischen Überlegenheit schnell die Oberhand in diesem Krieg. Die Reaktion der deutschen Militärführung war drastisch und führte im Verlauf dieses Krieges zu einem Völkermord an den Herero und Nama. Den genauen Verlauf des Krieges kannst du auf dieser Seite des Deutschen Historischen Museums nachlesen.

Lulu 28.05.2021

Gibt es unterschiedliche Epochen und Begriffe des Imperialismus? Wenn ja welche ?
Liebe Grüße

Redaktion

Hallo Lulu, als Imperialismus wird die Epoche zwischen ungefähr 1880 und 1914 bezeichnet. In dieser Zeit teilten sich die europäischen Mächte fast den ganzen noch nicht kolonialisierten Rest der Erde unter sich auf. Anders als früher wurden die kolonialisierten Gebiete jetzt nicht mehr nur kontrolliert, sondern direkt beherrscht. Oben in unserem Artikel haben wir die Besonderheiten des Imperailsismus erklärt.

xDarKx 26.05.2021

Wieso wurde Imperialismus vor allem in Asien und Afrika betrieben und nicht in Amerika bspw.?

Redaktion

Hallo xDarKx, Südamerika wurde als erster Kontinent in der Frühphase des Kolonialismus seit dem 16. Jahrhundert kolonialisiert. Im 19. Jahrhundert erlangten die Kolonien die Unabhängigkeit. Auch Nordamerika wurde bereits früh zwischen Frankreich und England aufgeteilt. Im 18. Jahrhundert aber erkämpften sich die Siedler in den britischen Kolonien die Unabhängigkeit und gründeten die USA. Im Zeitalter des Imperialismus hatten die beiden Halbkontinente also die Zeit der europäischen Einflussnahme schon weitgehend hinter sich. So blieben für den Imperialismus vor allem die Ziele in Asien und Afrika.

Lola 26.05.2021

Wie ist die heutige Sicht auf den Imperialismus??

Redaktion

Hallo Lola, wie wir oben im Lexikonartiekl bereits geschrieben haben, übt beim Imperialismus ein Land Gewalt über ein anders Land aus, das sich nicht wehren kann. Der Imperialismus war also eine besonders schlimme Form der Gewaltherrschaft. Im Zeitalter des Imperialismus entstanden viele Probleme, die bis heute die Weltpolitik prägen. Der Wettstreit um die Kolonien war eine der wichtigsten Ursachen für die Konflikte zwischen den führenden Staaten Europas, die im 20. Jahrhundert zu zwei Weltkriegen führten. Viele der heutigen Probleme mit den Ländern der sogenannten Dritten Welt haben ihre Wurzeln im Imperialismus. Die ungleiche Weltordnung, die in dieser Zeit entstand, gibt es bis heute. Armut, soziale Ungerechtigkeiten, schwache Staaten, fehlende Demokratie und Folgen wie die Flüchtlingsbewegung der letzten Jahre sind Folgen der Politik jener Jahre. Du verstehst nun sicher, warum der Imperialismus heute so negativ bewertet wird.

Lin 25.05.2021

Was waren die Auswirkungen des Imperialismus auf die betroffenen Gebiete???

Redaktion

Hallo Lin, für die unterworfenen Gebiete waren die Folgen schlimm und oft sehr dauerhaft. Besonders betroffen waren natürlich zuerst die Menschen in den Ländern, die von den Europäern beherrscht wurden. Die Einheimischen waren den Europäern unterlegen und mussten mit ansehen, wie viele von ihnen zu härtester Arbeit gezwungen wurden und dafür wenig oder gar keinen Lohn bekamen. Auch das Land und die Bodenschätze wurden hemmungslos und ohne Rücksicht ausgebeutet. Manche Entwicklungsländer leiden noch heute an den Folgen der kolonialen Herrschaft. Lies dazu doch auch einmal unseren Artikel "Entwicklungsländer" hier im Lexikon von Hanisauland.

Heididel 25.05.2021

Imperialismus in Asien

Welche Rolle spielte Japan? Hat Japan erobert oder wurde es selbst besetzt?

Redaktion

Hallo Heididel, Japan wurde in den Jahren nach ca. 1875 aufgrund seiner militärischen Stärke zur beherrschenden imperialistischen Macht in Ostasien. Die wichtigsten Kolonien waren 1895 Taiwan, seit 1905/1910 Korea und schließlich 1931 die Mandschurei. Ein wichtiges Motiv der frühen kolonialen Anstrengungen bestand darin, dass Japan befürchtete, selbst zu einer Kolonie der europäischen Mächte zu werden. Nach der Jahrhundertwende betrieb Japan aber eine offen expansionistische und rassistische Politik mit dem Ziel der regionalen Vorherrschaft.

Nathalie 20.05.2021

Warum muss man Hier so viel lesen können sie vielleicht auch mal Videos machen, weil die Jugend von heute kein Bock auf lesen hat.

Hab kein Bock zu lesen also macht Videos.

Redaktion

Hallo Nathalie, hier auf der Kinderseite von Hanisauland erklären wir Begriffe und Themen aus der Politik so, dass sie für Kinder und Jugendliche verständlich und nachvollziehbar sind. Dazu gehört, dass wir nie lange Texte schreiben, sondern uns auf das Nötigste beschränken. Wir sind darum überzeugt, dass diese Texte von Kindern und Jugendlichen auch problemlos gelesen werden können. Wenn jemand natürlich keine Lust auf Lesen hat, können wir ihm oder ihr auch nicht helfen. Videos zu vielen Themen findest du übrigens auf vielen Schulseiten im Internet, Suchmaschinen wie www.blindekuh.de helfen dir gegebenenfalls bei der Suche.

2223 19.05.2021

Welcher europäische Staat betrieb zuerst eine imperialistische Politik?

Redaktion

Hallo 2223, als Imperialismus wird eine Form des Kolonialismus bezeichnet, die sich im Lauf des 19. Jahrhunderts durchsetzte. Zentrales Element dieser Form des Kolonialismus war die Einbeziehung der eroberten Gebiete in das eigene Herrschaftsgebiet und die direkte Beherrschung der Kolonien. Seit ungefähr 1880 wurde das von allen Kolonialmächten so gehandhabt. Eine gewisse Vorreiterrolle nahm dabei Großbritannien ein, das diese Form der Herrschaft schon seit der Mitte des Jahrhunderts in seiner wichtigsten Kolonie Indien praktizierte.

Fio14a 17.05.2021

Ich habe eine Frage und zwar: wie die Imperialistischen staaten ihre Politik begründeten oder was ihre Motive waren.

Redaktion

Hallo Fio14a, der Besitz von Kolonien bedeutete Macht und Ansehen. Außerdem versprachen sich die Kolonialstaaten von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Auch hatten die Kolonialisten oft den Anspruch, die angeblich überlegene europäische Kultur und den wahren christlichen Glauben über die Welt zu verbreiten. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus danach, Kolonien zu erwerben.

.... 17.05.2021

wieso wurde Afrika aufgeteilt und wie

Redaktion

Hallo ...., das vordringliche Interesse der europäischen Kolonialstaaten war die wirtschaftliche Ausbeutung und Nutzung der Kolonien. Im Zeitalter des Imperialismus trat dazu noch das Interesse der Staaten, sich als gleichwertige Konkurrenten im europäischen Wettbewerb zu beweisen. Es ging um einen "Platz an der Sonne", wie es ein wichtiger deutscher Politiker an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert formuliert hat. Das waren die wesentlichen Motive für den "Wettlauf um Afrika in der Zeit des Imperialismus. Dabei wurde der Kontinent nach und nach zwischen den europäischen Mächten aufgeteilt, wobei jeder Staat versuchte, sich durch militärische Besetzungen und Verhandlungen möglichst große Stücke zu sichern. Dabei wurden immer wieder Abkommen geschlossen, mit denen einzelne Länder sich gegenseitig ihre Einflusszonen zugesichert haben. Ein sehr bekanntes Beispiel ist die Kongoakte, die die europäischen Mächte auf der Kongokonferenz 1884/85 vereinbart haben. Mit dieser Akte haben sich die europäischen Staaten über die Aufteilung Afrikas geeinigt. Territoriale und ethnische Grenzen spielten dabei keine Rolle.

Dose 14.05.2021

Hallo, warum wurden africa und anddere Länder erobert?

Redaktion

Hallo Dose, das erste Interesse der europäischen Kolonialstaaten war die wirtschaftliche Ausbeutung und Nutzung der Kolonien. Im Zeitalter des Imperialismus trat dazu noch das Interesse der Staaten, sich als gleichwertige Konkurrenten im europäischen Wettbewerb zu beweisen. Es ging um einen "Platz an der Sonne", wie es ein wichtiger deutscher Politiker an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert formuliert hat. Das waren die wesentlichen Motive für den "Wettlauf um Afrika in der Zeit des Imperialismus.

daza 06.05.2021

wie erfolgte imperialismus

Redaktion

Hallo daza, Kennzeichen des Imperialismus war der Versuch der Kolonialstaaten, die von ihnen beherrschten Gebiete nicht nur wirtschaftlich auszubeuten, sondern sie auch politisch in ihre Herrschaftsgebiete (ihre "Imperien") einzugliedern. Dies geschah, indem die Gebiete militärisch unterworfen,anschließend Siedler hingeschickt und eine Verwaltung und Infrastruktur aufgebaut wurden. Das ging aber erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts und ist eng mit der Industrialisierung verbunden. Oben im Text haben wir noch mehr dazu geschrieben. Auch unser Artikel "Kolonialismus" hier im politischen Kinderlexikon von Hanisauland hilft dir sicher weiter.

AX10 05.05.2021

Was waren die Ziele bzw. Hoffnungen der Imperialmächte?

Redaktion

Hallo AX10, schau doch mal bitte, was wir Patronus in den FAQ auf eine ähnliche Frage geantwortet haben.

E.0455 05.05.2021

Wie war das Leben in der Zeit des Imperialismus?

Redaktion

Hallo E.0455, wie das Alltagsleben für die Menschen während der Epoche des Imperialismus – also dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert – aussah, hängt davon ab, wo sie lebten. Für die Menschen in den Kolonien, die von den europäischen Machthabern beherrscht und unterdrückt wurden, war das Leben oft qualvoll. Sie wurden ausgebeutet, als Sklaven verkauft oder mussten sich den Anweisungen und Launen der Kolonialherren unterwerfen. Anders war das Leben für die Menschen in den Kolonialstaaten. Hier findest du Informationen zum Alltagsleben im Deutschen Kaiserreich.

blablabla 05.05.2021

warum haben sie denn Teile von Afrika erobert

Redaktion

Hallo blablabla, das vordringliche Interesse der europäischen Kolonialstaaten war die wirtschaftliche Ausbeutung und Nutzung der Kolonien. Im Zeitalter des Imperialismus trat dazu noch das Interesse der Staaten, sich als gleichwertige Konkurrenten im europäischen Wettbewerb zu beweisen. Es ging um einen "Platz an der Sonne", wie es ein wichtiger deutscher Politiker an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert formuliert hat. Das waren die wesentlichen Motive für den "Wettlauf um Afrika in der Zeit des Imperialismus.

Lala 29.04.2021

Welche Auswirkungen hatte die imperialistische Politik für die indigene Bevölkerung?

Redaktion

Hallo Lala, Opfer der imperialistischen Politik der europäischen Mächte waren die Menschen in den Ländern, die von den Europäern kolonialisiert wurden. Die Einheimischen waren den Europäern unterlegen und mussten mit ansehen, wie viele von ihnen zu härtester Arbeit gezwungen wurden und dafür wenig oder gar keinen Lohn bekamen. Auch das Land und die Bodenschätze wurden hemmungslos und ohne Rücksicht ausgebeutet. Manche Entwicklungsländer leiden noch heute an den Folgen davon.

andrea5 29.04.2021

war Russland eine formelle oder informelle Kolonie?

Redaktion

Hallo andrea5, Russland war zu keiner Zeit eine Kolonie.

Lilibeth 24.04.2021

weshalb wurden zwischen 1880 und 1914 so viele Kolonien gegründet?

Redaktion

Hallo Lilibeth, der Besitz von Kolonien bedeutete Macht und Ansehen. Außerdem versprachen sich die Kolonialstaaten von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus zwischen 1880 und dem Ersten Weltkrieg danach, Kolonien zu erwerben.

Zeyneb 22.04.2021

Was war die Rolle der Kolonialvölker und Folgen für sie beim Imperialismus?

Redaktion

Hallo Zeyneb, der Imperialismus war eine besonders schlimme Form der Gewaltherrschaft, die viel zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Welt beigetragen hat. Positive Seiten hatte der Kolonialismus nur für die Europäer. Wer Kolonien hatte, konnte damit sehr reich werden. Er konnte in "seiner" Kolonie Bodenschätze abbauen sowie exotische und damit sehr teure Pflanzen anbauen. Billige Arbeitskräfte gab es in den kolonialisierten Ländern ja auch genug – man griff einfach auf die Urbevölkerung zurück und beutete diese rücksichtslos aus. Damit ist auch schon klar, wer von den Nachteilen betroffen war: Das waren die Menschen in den Ländern, die von den Europäern kolonialisiert wurden. Die Einheimischen waren den Europäern unterlegen und mussten mit ansehen, wie viele von ihnen zu härtester Arbeit gezwungen wurden und dafür wenig oder gar keinen Lohn bekamen. Viele Menschen wurden sogar als Sklaven verkauft. Auch das Land und die Bodenschätze wurden hemmungslos und ohne Rücksicht ausgebeutet. Manche Entwicklungsländer leiden noch heute an den Folgen davon, und die Ungleichheit zwischen dem reichen "Norden" und den armen Ländern des "Südens" hat viele ihrer Wurzeln in den Jahren der europäischen Herrschaft über die Welt.

Lol 19.04.2021

Welche Methoden wurden angewendet ?

Redaktion

Hallo Lol, Kennzeichen des Imperialismus war der Versuch der Kolonialstaaten, die von ihnen beherrschten Gebiete nicht nur wirtschaftlich auszubeuten, sondern sie auch politisch in ihre Herrschaftsgebiete (ihre "Imperien") einzugliedern. Dies geschah, indem die Gebiete militärisch unterworfen, anschließend Siedler hingeschickt und eine Verwaltung und Infrastruktur aufgebaut wurden. Das ging aber erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts und ist eng mit der Industrialisierung verbunden. Oben im Text haben wir noch mehr dazu geschrieben. Auch unser Artikel "Kolonialismus" hier im politischen Kinderlexikon von Hanisauland hilft dir sicher weiter.

Marinli123 15.04.2021

Wie war Russland mit dem Imperialismus verflochten? waren sie aktiv dabei? und wie zeigte sich der Imperialismus im Land? Vielen Dank für die Antwort

Redaktion

Hallo Marinli123, Russland gehörte nie zu den großen Kolonialmächten. Trotzdem hat es immer wieder Versuche des Zarenreiches gegeben, eine Kolonialmacht zu werden. Die wohl bekannteste russische Kolonie war Alaska, die 1867 an die USA verkauft wurde. Im Vordergrund der russischen Politik stand aber über viele Jahrhunderte die Befestigung des riesigen russischen Reiches (vor allem in Sibirien) und die Ausweitung des unmittelbaren Herrschaftsbereiches des Zaren. Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert hat Russland immer weitere Gebiete in Zentralasien, im Kaukasus oder in Nordosteuropa in seine Herrschaft eingegliedert. Dadurch wurde das Reich ein Vielvölkerstaat, den zu kontrollieren und zusammenzuhalten immer schwieriger wurde. Mehr dazu findest du sicher in deinem Geschichtsbuch.

zOMI 13.04.2021

Was blieb vom Imperialismus ?

Redaktion

Hallo zOMI, der Imperialismus war eine besonders schlimme Form der Gewaltherrschaft, der viel zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Welt beigetragen hat. Überall auf der Erde gab es Kolonialstaaten, die in ihrer Kultur und Politik sehr stark von den jeweiligen Mutterländern beeinflusst wurden. In einigen sind die Folgen bis heute sehr stark zu spüren. Während manche bis heute mit der Fremdbestimmung dieser Zeit zu kämpfen haben - wie zum Beispiel einige afrikanische Staaten -, konnten andere sich inzwischen eine eigene Identität und ein stabiles politisches System aufbauen, die auch die Kolonialgeschichte mit einschließt. Beispiel dafür sind Indien oder Singapur. Auch in den Kolonialstaaten sind bis heute Überreste des Imperialismus zu finden. Ein gutes Beispiel dafür ist Großbritannien. Schau auch mal unter den Stichwörtern "Kolonialismus" und "Entwicklungsländer" sowie "Dritte Welt" nach, da haben wir schon einiges zu den Folgen der europäischen Beherrschung der Welt geschrieben.

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