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Lexikon

Imperialismus

von und
mehrfache Wiederholung des Buchstaben i

Ausdehnung der Staatsmacht
Das Wort "Imperialismus" kommt aus dem Lateinischen. Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen.
Zeitalter des Imperialismus

Als Zeitalter des Imperialismus gilt der Zeitraum zwischen 1880 und 1918. Damals teilten die Kolonialmächte die Gebiete Afrikas und Asiens, die noch keine Kolonien waren, unter sich auf. Zu den alten europäischen Kolonialmächten kamen jetzt auch Deutschland und Italien sowie die USA und Japan hinzu. Die Kolonialmächte nutzten die beherrschten Gebiete als Lieferanten für Rohstoffe sowie als Absatzmärkte für Produkte, die in ihren eigenen Ländern hergestellt wurden.

FAQ / Häufig gestellte Fragen

(Frequently Asked Questions - das ist die englische Übersetzung von "häufig gestellte Fragen")
Bluelight 03.03.2021

Gibt es heute noch Länder in denen der Imperialismus angewendet wird und wen ja welche wären das?

Redaktion

Hallo Bluelight, das Zeitalter des Imperialismus endete mit der Unabhängigkeit der kolonisierten Staaten im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Heute gibt es keinen Imperialismus mehr, wie wir ihn oben beschrieben haben. Aber es gibt natürlich Staaten, die auf andere Staaten starken Einfluss nehmen, die andere Staaten abhängig machen. Diese Abhängigkeit kann politisch und / oder wirtschaftlich sein. Aber auch wenn manchmal heute von "imperialistischen Strukturen" gesprochen wird, so muss man doch sehen, dass die Imperien (die Großmächte) im Zeitalter des Imperialismus Gewalt viel unmittelbarer und direkter ausgeübt haben und dass die Kolonien anders als heute keine selbstständigen Staaten waren. Allerdings sind die Folgen des Imperialismus in vielen ehemaligen Kolonien noch zu spüren.

Jkd 23.02.2021

Warum führte Imperialismus zu krieg

Redaktion

Hallo Jkd, im Imperialismus ging es um Macht und Einfluss in der Welt, um die Gewinnung von Rohstoffen, billigen Arbeitskräften und Absatzmärkten. Aber es ging für die europäischen Staaten auch darum, ihre Bedeutung zu betonen. Wer viele Kolonien oder ein Weltreich hatte, der wurde von den anderen großen Staaten neidisch betrachtet. Deswegen nahm der Wettbewerb zwischen den europäischen Mächten im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts immer mehr zu. Als sich die Spannungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus unterschiedlichen Gründen (dazu haben wir in unserem Lexikoneintrag "Erster Weltkrieg" einiges geschrieben) verschärften, spielte auch der Wettlauf um die Kolonien eine Rolle beim Ausbruch des Konflikts. Mehr dazu findest du sicher auch in deinem Geschichtsbuch.

Habe keinen 20.02.2021

Warum entstand der Imperialismus

Redaktion

Hallo Habe keinen, der Besitz von Kolonien bedeutete Macht und Ansehen. Außerdem versprachen sich die Kolonialstaaten von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus danach, Kolonien zu erwerben.

Edi 11.02.2021

Was bedeutet ein Platz an der Sonne im Zusammenhang mit dem Imperialismus und dem ersten Weltkrieg?

Redaktion

Hallo Edi, dass das Deutsche Reich einen "Platz an der Sonne haben" müsste, das hat 1897 ein hoher Beamter im Außenministerium des Deutschen Reiches gefordert. Bernhard von Bülow, der damals Staatssekretär war, wurde später sogar Reichskanzler. Mit dem "Platz an der Sonne" meinte er, dass auch das Deutsche Reich Kolonien haben sollte wie die anderen europäischen Mächte. Deutschland sollte also nicht mehr im Schatten stehen, sondern mitmischen dürfen im Wettstreit um die reichsten und Ansehen versprechenden Kolonialgebiete. Die anderen Mächte haben diesen deutschen Anspruch dann auch zähneknirschend erfüllt, in den zwei Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschland zu einer Kolonialmacht. Das deutsche Auftreten hat aber auch viel Unmut hervorgerufen und war einer der Gründe für die Verschlechterung der Beziehungen der großen Mächte vor dem Ersten Weltkrieg.

Emoji 11.02.2021

Beim Imperialismus, wie sich das Mächteverhältnis in Europa verschob?

Redaktion

Hallo Emoji, im Zeitalter des Imperialismus zwischen ca. 1880 und dem Ersten Weltkrieg hat sich das Verhältnis der europäischen Mächte untereinander und damit auch das Kräfteverhältnis auf dem Kontinent stark verändert. Das lag vor allem an der Politik Deutschlands. Das Deutsche Reich wollte eine Kolonialmacht werden und hat mit ihrem Auftreten vor allem Großbritannien sehr verärgert. Das führte zu einer Annäherung von Großbritannien und Frankreich, während sich auf der anderen Seite vor allem Deutschland und Österreich-Ungarn sehr eng aneinander ketteten. Auch andere Staaten verfolgten ihre Ziele im Zeitalter des Imperialismus, das zugleich das Zeitalter des Nationalismus war, mit großer Entschlossenheit. Sie alle zusammen haben das zu jener Situation beigetragen, in der im Jahr 1914 viele das Gefühl hatten, dass nur ein Krieg für etwas Klärung sorgen konnte. In deinem Geschichtsbuch findest du sicher viele weitere Informationen zu dieser Zeit.

Inferno 03.02.2021

Was sind die positive und negative Folgen des Imperialismus?

Redaktion

Hallo Inferno, positive Seiten hatte der Kolonialismus nur für die Europäer. Wer Kolonien hatte, konnte damit sehr reich werden. Er konnte in "seiner" Kolonie Bodenschätze abbauen sowie exotische und damit sehr teure Pflanzen anbauen. Für Gewürze oder Tabak musste man damals nämlich in Europa viel Geld bezahlen. Billige Arbeitskräfte gab es in den kolonialisierten Ländern ja auch genug – man griff einfach auf die Urbevölkerung zurück und beutete diese rücksichtslos aus. Damit ist auch schon klar, wer von den Nachteilen betroffen war: Das waren die Menschen in den Ländern, die von den Europäern kolonialisiert wurden. Die Einheimischen waren den Europäern unterlegen und mussten mit ansehen, wie viele von ihnen zu härtester Arbeit gezwungen wurden und dafür wenig oder gar keinen Lohn bekamen. Viele Menschen wurden sogar als Sklaven verkauft. Auch das Land und die Bodenschätze wurden hemmungslos und ohne Rücksicht ausgebeutet. Manche Entwicklungsländer leiden noch heute an den Folgen davon. Das ist die ganz dunkle Seite der Kolonialisierung. Und damit dürfte auch klar sein, dass die "Vorteile", die wir anfangs genannt haben, viele Ungerechtigkeiten zur Folge hatten.

eure weiteren Fragen dazu...

Hallo hi 08.03.2021

Welche verschiedene Antriebskräfte hatte der Imperialismus?

Redaktion

Hallo Hallo hi, der Besitz von Kolonien bedeutete Macht und Ansehen. Außerdem versprachen sich die Kolonialstaaten von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Auch hatten die Kolonialisten oft den Anspruch, die angeblich überlegenen europäische Kultur und den wahren christlichen Glauben über die Welt verbreiten zu müssen. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus danach, Kolonien zu erwerben.

Princess 04.03.2021

Was sind die kulturelle Ziele des Kolonialerwerbs?

Redaktion

Hallo Princess , zu den Zielen des Kolonialismus gehörte es von Anfang an auch, den angeblich unterlegenen Völkern der außereuropäischen Welt die Kultur der westlichen Fragen zu bringen. Dazu zählte die christliche Religion, die westliche Kunst und Kultur und natürlich auch die damit verbundene Lebensweise. Nicht erst heute wissen wir, dass diese Überheblichkeit der Europäer keine Grundlage hatte. Dazu kommt, dass die kolonialisierten Völker nie gefragt wurden, ob sie diese Kultur überhaupt haben wollten.

Birne199 03.03.2021

Was waren die Antriebskräfte, die zur europäischen Expansion und Kolonienbildung im 19.Jahrhundert geführt haben?

Redaktion

Hallo Birne199, unten bei den Antworten auf eure weiteren Fragen haben wir schon viel dazu geschrieben, wieso es zum Imperialismus gekommen ist. Lies dort bitte einmal nach.

Lalala 03.03.2021

Warum war der Imperialismus eine Ursache des 1. Weltkriegs?

Redaktion

Hallo Lalala, im Imperialismus ging es um Macht und Einfluss in der Welt und auch darum, die Bedeutung des eigenen Staates zu betonen. Deswegen nahm der Wettbewerb zwischen den europäischen Mächten im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts immer mehr zu. Als sich die Spannungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschärften, spielte auch der Wettlauf um die Kolonien eine Rolle beim Ausbruch des Konflikts. Mehr dazu findest du sicher auch in deinem Geschichtsbuch.

selam 01.03.2021

Wie hat sich Frankreich über die imperialistische Politik gerechtfertigt?

Redaktion

Hallo selam, Frankreich gehörte im Zeitalter des Imperialismus zu den wichtigsten Akteuren. Gemeinsam mit dem britischen Empire war der französische Kolonialbesitz der größte der Welt. Gemeinsam waren die beiden Mächte auch bemüht, sich den verbliebenen Rest der Welt als Einflussgebiet zu sichern. Begründet wurde der Anspruch der europäischen Staaten auf die Herrschaft über andere Länder und Völker in Afrika und anderen Teilen der Welt mit der angeblichen kulturellen Überlegenheit der Europäer. Dabei spielte oft auch die Vorstellung eine Rolle, den beherrschten Völkern mit dem christlichen Glauben die "einzig wahre" Religion zu bringen und sie von ihren "heidnischen" Ideen zu befreien. Tatsächlich aber bedeutete ein großes Imperium, also der Besitz von möglichst vielen und großen Kolonien, vor allen Dingen mehr Macht und mehr Reichtum für die Kolonialstaaten. Denn die Kolonien waren meistens reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnten als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Im Zeitalter des Imperialismus ging es den Franzosen auch darum, die Ansprüche des verfeindeten Deutschen Reiches möglichst abzuwehren. Der Zerfall des französischen Kolonialreiches nach dem Zweiten Weltkrieg und die Versuche, das koloniale Handeln doch irgendwie zu verteidigen, belasten bis heute die französische Wahrnehmung dieser historischen Epoche. In deinem Geschichtsbuch findest du sicher noch mehr dazu.

lelo 01.03.2021

Wo und durch wen fanden imperialistische Bestrebungen statt?

Redaktion

Hallo lelo, die wichtigsten Vertreter des Imperialismus waren die Machthaber der europäischen Staaten. Sie erhofften sich von den beherrschten Kolonien Rohstoffe, Absatzmärkte und nicht zuletzt die Steigerung des eigenen Ansehens. Im deutschen Imperialismus im späten 19. Jahrhundert spielten zunehmend nationalistische Vereinigungen eine Rolle. Vereine wie der Alldeutsche Verband oder der Flottenverein machten Stimmung für der Gewinn von Kolonien für das Deutsche Reich. Diese Kolonien sollten Deutschland als großer Macht angeblich zustehen.

Pryxl 26.02.2021

Moinsn
Welche länder gehören zum kolonial reich vielen darrrrm jz schon mal

Redaktion

Hallo Pryxl, im Zeitalter des Imperialismus wurde fast die gesamte außereuropäische Welt außerhalb Amerikas von den europäischen Kolonialmächten unter sich aufgeteilt. Oben und in unserem Artikel "Kolonialismus" hier im Lexikon von Haisauland findest du viele Einzelheiten dazu. Auch ein historischer Atlas hilft dir sicher weiter.

Flaca 25.02.2021

Liebe Redaktion, danke viel Mal, ihr seid super! :D <3

Redaktion

Hallo Flaca, vielen Dank für das nette Lob! Wir haben uns das ganze Wochenende darüber gefreut, und werden jetzt mit neuem Elan in der nächsten Woche wieder versuchen, euch so gut es geht bei euren Fragen weiter zu helfen.

Flaca 24.02.2021

Was ist genau der Zusammenhang zwischen Imperialismus, Industrialisierung, Kolonialismus und dem ersten Weltkrieg? Dank schon jetzt für die Antwort! :DD

Redaktion

Hallo Flaca, oben in unserem Artikel zum Imperialismus und in den Antworten auf eure Fragen unten haben wir schon viel zu diesen Zusammenhängen geschrieben. Darum nur kurz ein paar Hinweise: Ohne die Industrialisierung und den damit verbundenen technischen Fortschritt (beispielsweise bei der Entwicklung der Dampfboote oder von modernen Waffen) wäre die Eroberung und Beherrschung so großer Teile der Welt durch die europäischen Staaten nicht möglich gewesen. Der Imperialismus stellte damit eine neue Entwicklungsstufe in der Geschichte des Kolonialismus dar. In unserem Lexikon findest du einen eigenen Artikel zum Kolonialismus mit weiteren Informationen. Die Ansprüche vieler europäischer Staaten auf einen Anteil am imperialistischen "Kuchen" stellte ein enormes Konfliktpotential in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg dar. Die Spannung, die sich auch durch diese imperialistischen Ambitionen vor 1914 aufgebaut hatte, entlud sich in diesem schrecklichen Krieg.

hansi 24.02.2021

Wie hängen Rassismus und Imperialismus in der Kolonialzeit zusammen?

Redaktion

Hallo hansi, Rassismus war ein wichtiger Antrieb für die Kolonialisierung außereuropäischer Gebiete durch die Europäer. Bestimmend für die Weltmachtansprüche der europäischen Mächte war neben den wirtschaftlichen Interessen an Kolonien und dem damit verbundenen Gewinn an Ansehen die Überzeugung, dass die weißen Menschen besser waren als Menschen anderer Hautfarbe: Sie hatten darum nach dieser Vorstellung das Recht, über alle anderen zu herrschen und diesen die eigenen Vorstellungen aufzuzwingen.

pringels 24.02.2021

was sind die ideen zum thema imperialismus?

Redaktion

Hallo pringels, leider wissen wir nicht, was genau du zu diesem wichtigen historischen Thema wissen möchtest. Lies doch erst einmal unseren Artikel oben und schau dir bitte auch einmal unsere Antworten auf eure Fragen im Anschluss an den Artikel an. Wenn du dann noch eine spezielle Frage hast, kannst du uns gerne noch einmal schreiben.

Bettina 22.02.2021

Was waren die wirtschaftlichen Ziele des Imperialismus

Redaktion

Hallo Bettina, die Ziele der europäischen Staaten zur Eroberung fremder Gebiete im Zeitalter des Imperialismus waren vielfältig und anders als in früheren Zeiten des Kolonialismus nicht in erster Linie wirtschaftlich begründet. Da gab es machtpolitische Ziele (Einfluss auf eine bestimmtes Gebiet, Ansehensgewinn in der Gemeinschaft der Staaten) missionarische Ziele (Verbreitung des Christentums etc.). Auch territoriale (Ausweitung des eigenen Staatsgebiets) und bevölkerungspolitische Ziele (Siedlungsraum für die eigene Bevölkerung) haben gelegentlich beim Imperialismus eine Rolle gespielt. Trotzdem waren natürlich auch die wirtschaftlichen Ziele ein wichtiger Antrieb des Imperialismus. Dazu gehörte es, Rohstoffe zu gewinnen, billige Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben und die eigenen Waren an die Kolonisierten zu verkaufen.

Godehardt 20.02.2021

Was versteht man unter dem "Deutschen Imperialismus"?

Redaktion

Hallo Godehardt, erste Kolonien von deutschen Staaten gab es schon vor der Industrialisierung. Aber erst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts drängte auch das Deutsche Reich vehement darauf, eine imperiale Macht zu werden. In den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg ist das dann auch geschehen. Auf dieser Seite des Deutschen Historischen Museums findest du dazu viele Informationen.

Hallo 16.02.2021

Was muss man alles über den Imperialismus in Frankreich wissen?

Redaktion

Hallo Hallo, Frankreich war eine der führenden europäischen Mächte im Zeitalter des Kolonialismus und gehörte auch im Zeitalter des Imperialismus zu den wichtigsten Akteuren. Gemeinsam mit dem britischen Empire war der französische Kolonialbesitz der größte der Welt. Zusammen mit Großbritannien war das Land auch bemüht, sich den verbliebenen Rest der Welt als Einflussgebiet zu sichern. Dabei ging es den Franzosen auch darum, die Ansprüche des verfeindeten Deutschen Reiches möglichst abzuwehren. Der Zerfall dieses Reiches nach dem Zweiten Weltkrieg und die verzweifelten Bemühungen, das Kolonialreich doch irgendwie zu verteidigen, belasten bis heute die französische Wahrnehmung dieser historischen Epoche. In deinem Geschichtsbuch findest du sicher noch mehr dazu.

Dustin 12.02.2021

Welche Großmächte betrieben Expansionspolitik? Danke im Vorraus für alle Antworten die mir weiterhelfen :D

Redaktion

Hallo Dustin , in der Zeit des Imperialismus betrieben vor allem Großbritannien, Frankreich und das Deutsche Reich eine expansionistische Politik. Aber auch andere Länder wie Belgien, die Niederlande oder auch die USA waren in dieser Zeit darauf aus, ihre Position in der Weltpolitik auszubauen. Oben in unserem Artikel findest du viele weitere Informationen zu dieser Epoche.

Moin Meister 12.02.2021

Was waren die wichtigsten Entwicklungsländer

Redaktion

Hallo Moin Meister , im Zeitalter des Imperialismus, zu dem du deine Frage stellst, gab es den Begriff des Entwicklungslandes noch nicht. Im Vergleich zu den Industrieländern im Westen Europas und in Nordamerika waren zu dieser Zeit noch alle Länder weniger entwickelt.

Bet 10.02.2021

Wie kann man das Wort Imperialismus erklären?

Redaktion

Hallo Bet, als Imperialismus bezeichnet man den Versuch eines Staates, seinen wirtschaftlichen, militärischen, politischen und kulturellen Macht- und Einflussbereich erweitern. Oben in unserem Artikel haben wir das genauer erklärt.

Sammy 10.02.2021

Gibt es eine lange Erklärung für den imperialismus?

Redaktion

Hallo Sammy, die gibt es in großer Zahl. In unserem Lexikon geben wir uns aber große Mühe, unsere Artikel immer gut lesbar und für Kinder und Jugendliche verständlich zu schreiben. Wer dann mehr wissen willst, kann uns immer noch eine weitere Frage stellen. Und wenn du dich intensiver mit diesem wichtigen Thema beschäftigen möchtest, Dann findest du dazu in deiner Schulbibliothek oder in deiner Stadtbibliothek sicher viele ausführliche Darstellungen.

Jonas 09.02.2021

Was bedeutet Imperialismus ganz genau

Redaktion

Hallo Jonas, als Imperialismus bezeichnet man den Versuch eines Staates, seinen wirtschaftlichen, militärischen, politischen und kulturellen Macht- und Einflussbereich erweitern. Oben in unserem Artikel haben wir das genauer erklärt.

Hus 09.02.2021

Wie gehts euch

Redaktion

Hallo Hus, vielen Dank! Uns geht es gut, wir freuen uns, dass es jetzt doch noch richtig Winter geworden ist und dass sicher irgend wann auch der Frühling kommt. Wir hoffen sehr, dass es auch dir trotz der geschlossenen Schule gut geht!

Joel 08.02.2021

Wen betraf die Expansionspolitik der Großmächte?

Redaktion

Hallo Joel, die Expansionspolitik der europäischen Staaten im Zeitalter des Imperialismus betraf praktisch alle Gebiete der Welt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht unter die Herrschaft des europäischen Kolonialismus geraten waren. Vor allem der afrikanische Kontinent wurde in dieser Zeit systematisch unter den europäischen Mächten aufgeteilt. Man spricht deswegen auch gelegentlich von "Wettlauf um Afrika", der in der Zeit des Imperialismus stattgefunden hat.

Korkunç genç 01.02.2021

Hab garnichts verstanden

Redaktion

Hallo Korkunç genç, vielleicht liest du den Artikel doch noch einmal und schreibst uns dann, was genau du nicht verstanden hast. Dann können wir dir sicher zumindest ein Stückchen weiterhelfen.

mynonA 01.02.2021

Welche Regionen hat Deutschland im Imperialismus Bestzt

Redaktion

Hallo mynonA, die Kolonien des Deutschen Kaiserreichs waren: Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia), Togo, Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Ruanda, Burundi u.a.), Deutsch-Witu (heute ein Teil Kenias) und Deutsch-Somaliküste. Außerdem gab es deutsche Schutzgebiete in der Südsee und eine Kolonie im heutigen China. Hier findest du weitere Informationen zu der deutschen Kolonialpolitik im Kaiserreich.

lola 29.01.2021

Wie lassen sich die Epochen des Imperialismus historisch abgrenzen?

Redaktion

Hallo lola, der Imperialismus dauerte ungefähr von 1850 bis 1950. Dies war auch die Zeit der beiden Weltkriege, der das Zeitalter der Nationalstaaten vorausging. In diese Zeit fallen auch die Gründung des Deutschen Kaiserreichs und die ständigen Auseinandersetzungen zwischen den europäischen Großmächten. In der Wirtschaft erleben diese Jahre die Durchsetzung der Industrialisierung und des kapitalistischen Systems - und auch die ersten großen Erschütterungen dieses Systems. Schau doch mal in dein Geschichtsbuch. Da findest du sicher noch mehr zu diesen aufregenden Jahren.

justin 28.01.2021

Welche Personen sind heute noch Imperialistisch?

Redaktion

Hallo justin, Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Das kann dadurch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch, wirtschaftlich, kulturell oder mit anderen Methoden beeinflusst und vom stärkeren Land abhängig gemacht werden. Heute gibt es keinen Imperialismus mehr, wie wir ihn gerade beschrieben haben. Aber es gibt natürlich Staaten, die auf andere Staaten starken Einfluss nehmen, die andere Staaten abhängig machen. Diese Abhängigkeit kann politisch und / oder wirtschaftlich sein. Aber auch wenn manchmal heute von "imperialistischen Strukturen" gesprochen wird, so muss man doch sehen, dass die Imperien (die Großmächte) im Zeitalter des Imperialismus Gewalt viel unmittelbarer und direkter ausgeübt haben und dass die Kolonien anders als heute keine selbstständigen Staaten waren. Einzelne Personen können nicht imperialistisch handeln. Aber sicher gibt es immer noch Menschen, die Vorstellungen von der Überlegenheit der so genannten "weißen Rasse", die ihre Kultur in die Welt hinaustragen sollte, pflegen. Damit denken sie wie die rassistischen Imperialisten früherer Jahrhunderte.

Deine Mutter 27.01.2021

Gesellschaftliche Gründe

Redaktion

Hallo Deine Mutter , der Imperialismus hatte viele verschiedene Antriebskräfte. Dabei fielen machtpolitische Interessen der Kolonialländer häufig mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zielen zusammen - beispielsweise ist der deutsche Imperialismus im späten 19. Jahrhundert zumindest auch deswegen entstanden, weil die politische Führung hoffte, dadurch Unmut in der Gesellschaft besänftigen zu können. Vor allem aber bedeutete der Besitz von Kolonien Macht und Ansehen. Außerdem versprachen sich die Kolonialstaaten von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus danach, Kolonien zu erwerben.

Lara 27.01.2021

Wie wurde der Imperialismus gerechtfertigt

Redaktion

Hallo Lara , begründet wurde der Anspruch der europäischen Staaten auf die Herrschaft über andere Länder und Völker in Afrika und anderen Teilen der Welt mit der angeblichen kulturellen Überlegenheit der Europäer. Dabei spielte oft auch die Vorstellung eine Rolle, den beherrschten Völkern mit dem christlichen Glauben die "einzig wahre" Religion zu bringen und sie von ihren "heidnischen" Ideen zu befreien. Nicht erst heute ist uns klar, dass diese Rechtfertigungen keine Grundlage hatten. Tatsächlich bedeutete ein großes Imperium, also der Besitz von möglichst vielen und großen Kolonien, mehr Macht und mehr Reichtum für die Kolonialstaaten. Denn die Kolonien waren meistens reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnten als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Und: Niemand hat die unterdrückten und ausgebeuteten Menschen in den Kolonien in der Zeit des Imperialismus gefragt, ob sie diesen angeblichen "Fortschritt" überhaupt wollten. Lies doch auch einmal den Eintrag zum Stichwort "Kolonialismus" hier im Lexikon durch.

Leo 25.01.2021

Gibt es Imperialismus heute noch und wenn ja in welchen Formen?

Redaktion

Hallo Leo, das Zeitalter des Imperialismus endete mit der Unabhängigkeit der kolonisierten Staaten im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Heute gibt es keinen Imperialismus mehr, wie wir ihn oben beschrieben haben. Aber es gibt natürlich Staaten, die auf andere Staaten starken Einfluss nehmen, die andere Staaten abhängig machen. Diese Abhängigkeit kann politisch und / oder wirtschaftlich sein. Aber auch wenn manchmal heute von "imperialistischen Strukturen" gesprochen wird, so muss man doch sehen, dass die Imperien (die Großmächte) im Zeitalter des Imperialismus Gewalt viel unmittelbarer und direkter ausgeübt haben und dass die Kolonien anders als heute keine selbstständigen Staaten waren. Allerdings sind die Folgen des Imperialismus in vielen ehemaligen Kolonien noch zu spüren.

Thomas 22.01.2021

Welche Kolonialbesitzungen hatte Deutschland?

Redaktion

Hallo Thomas , die Kolonien des Deutschen Kaiserreichs im Zeitalter des Imperialismus waren: Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia), Togo, Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Ruanda, Burundi u.a.), Deutsch-Witu (heute ein Teil Kenias) und Deutsch-Somaliküste. Außerdem gab es deutsche Schutzgebiete in der Südsee und eine Kolonie im heutigen China. Diese Seite des Deutschen Historischen Museums liefert dir weitere Informationen zur deutschen Kolonialpolitik im Kaiserreich.

Lisa 21.01.2021

War der Imperialismus eher ein Fortschritt oder Ausbeutung und welche Punkte sprechen für einen Fortschritt oder Ausbeutung?

Redaktion

Hallo Lisa, tatsächlich kann man manchmal lesen, der Kolonialismus habe den Kolonien den Fortschritt gebracht - eine bessere Verwaltung, mehr Produktion der Wirtschaft, saubere Städte und so weiter. Das ist aber nicht die richtige Sichtweise. Denn alle diese "Vorteile" gab es für die Kolonien und die dort lebenden Menschen nur, weil sie unterdrückt und ausgebeutet wurden. Gefragt, was sie wollten, hat man die Menschen in Afrika, Südamerika oder Asien nämlich nicht. Positive Seiten hatte der Kolonialismus daher in Wirklichkeit nur für die Europäer. Wer Kolonien hatte, konnte damit sehr reich werden. Er konnte in "seiner" Kolonie Bodenschätze abbauen sowie exotische und damit sehr teure Pflanzen anbauen. Für Gewürze oder Tabak musste man damals nämlich in Europa viel Geld bezahlen. Billige Arbeitskräfte gab es in den kolonialisierten Ländern ja auch genug – man griff einfach auf die Urbevölkerung zurück und beutete diese rücksichtslos aus. Damit ist auch schon klar, wer von den Nachteilen betroffen war: Das waren die Menschen in den Ländern, die von den Europäern kolonialisiert wurden. Die Einheimischen waren den Europäern unterlegen und mussten mit ansehen, wie viele von ihnen zu härtester Arbeit gezwungen wurden und dafür wenig oder gar keinen Lohn bekamen. Viele Menschen wurden sogar als Sklaven verkauft. Auch das Land und die Bodenschätze wurden hemmungslos und ohne Rücksicht ausgebeutet. Manche Entwicklungsländer leiden noch heute an den Folgen davon. Das ist die ganz dunkle Seite der Kolonialisierung. Und damit dürfte auch klar sein, dass die "Vorteile", die wir anfangs genannt haben, viele Ungerechtigkeiten zur Folge hatten.

chris 16.01.2021

Wie war der Imperialismus im Bezug zum Nahen Osten? Wer waren dort die Hauptakteure und warum?

Redaktion

Hallo chris, Hauptakteure des Imperialismus im Nahen und Mittleren Osten waren Großbritannien und Frankreich, die die Herrschaftsgebiete des untergehenden Osmanischen Reiches unter sich aufteilten und weitere Gebiete für sich beanspruchten. Im Sykes-Picot-Abkommen 1916 teilten die beiden Mächte die Region unter sich auf. Großbritannien "bekam" unter anderem Palästina. Das führte nach dem Zweiten Weltkrieg dazu, dass Großbritannien eine Position zwischen den Ansprüchen der dort lebenden Palästinenser und der eingewanderten und vor der nationalsozialistischen Verfolgung geflüchteten Juden finden musste. Großbritannien hat dabei keine sehr gute Politik gemacht. Die Wurzeln des heutigen Nahostkonflikts reichen darum bis in die Zeit der imperialistischen Einflussnahme auf die Region zurück.

Anonym 14.01.2021

Wie begründeten die imperialistischen Staaten ihre Politik? und was waren ihre wahren Motive?

Redaktion

Hallo Anonym , begründet wurde der Anspruch der europäischen Staaten auf die Herrschaft über andere Länder und Völker in Afrika und anderen Teilen der Welt mit der angeblichen kulturellen Überlegenheit der Europäer. Dabei spielte oft auch die Vorstellung eine Rolle, den beherrschten Völkern mit dem christlichen Glauben die "einzig wahre" Religion zu bringen und sie von ihren "heidnischen" Ideen zu befreien. Nicht erst heute ist uns klar, dass diese Ansprüche keine Grundlage hatten. Tatsächlich bedeutete ein großes Imperium, also der Besitz von möglichst vielen und großen Kolonien, mehr Macht und mehr Reichtum für die Kolonialstaaten, denn die Kolonien waren meistens reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnten als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Lies dir doch auch einmal den Eintrag zum Stichwort "Kolonialismus" hier im Lexikon durch.

Emma 13.01.2021

Imperialismus kann auch als ideologischer .... bezeichnet werden.
Als was kann man den Imperialismus noch bezeichnen ?

Redaktion

Hallo Emma, eure Hausaufgaben können und wollen wir hier nicht machen. Aber überleg doch einmal, was dem Imperialismus zeitlich vorausgegangen ist und warum es überhaupt sinnvoll erscheint, für die Epoche des Imperialismus einen eigenen Begriff zu verwenden.

Lisa 13.01.2021

Welche Länder wurden jeweils von Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, GB, Italien, Japan, Niederlande, Portugal, Russland, Spanien und den USA besetzt?

Redaktion

Hallo Lisa, alle die von dir genannten Länder hatten in den fast 500 Jahren der europäischen Kolonialherrschaft Kolonien auf den unterschiedlichen Erdteilen. Alle diese Kolonien können wir dir hier nicht aufzählen. Wir empfehlen dir, einmal einen Blick in einen historischen Atlas zu werfen. Den findest du sicher in deiner Schulbibliothek. Und auch im Internet gibt es viele Seiten, wo man sich über das Zeitalter des Kolonialismus und des Imperialismus informieren kann.

Noe 09.01.2021

Was sind die verschiedenen Zeitalter des Imperialismus?

Redaktion

Hallo Noe, Imperialismus gab es zu verschiedenen Zeiten der Menschheitsgeschichte. So gilt das römische Imperium vor rund 2000 Jahren einen sehr bekannten Versuch eines Reiches dar, sich ein weitreichendes Imperium zu schaffen. Als Zeitalter des klassischen Imperialismus gilt allerdings der Zeitraum zwischen 1880 und 1918. Damals teilten die Kolonialmächte die Gebiete Afrikas und Asiens, die noch keine Kolonien waren, unter sich auf. Wenn heute von Imperialismus die Rede ist, ist darum meistens diese Zeit gemeint.

Jimmy 07.01.2021

Hallo: Warum war es für die Europäer selbstverständlich, die Menschen Afrikas auszubeuten?

Redaktion

Hallo Jimmy, begründet wurde der Anspruch der europäischen Staaten auf die Herrschaft über andere Länder und Völker in Afrika und anderen Teilen der Welt mit der angeblichen kulturellen Überlegenheit der Europäer. Dabei spielte oft auch die Vorstellung eine Rolle, den beherrschten Völkern mit dem christlichen Glauben die "einzig wahre" Religion zu bringen und sie von ihren "heidnischen" Ideen zu befreien. Nicht erst heute ist uns klar, dass diese Ansprüche keine Grundlage hatten. Vielmehr stellte die Herrschaft der Europäer für die kolonialisierten Staaten eine nicht zu rechtfertigende und bis heute nachwirkende Belastung dar. Mehr zu deiner Frage findest du oben in unserem Artikel, beim Stichwort "Kolonie/ Kolonialismus" hier im Lexikon von Hanisauland und sicher auch in deinem Geschichtsbuch.

ZeoX 06.01.2021

Wie sieht Imperialismus heute aus?

Redaktion

Hallo ZeoX, das Zeitalter des Imperialismus endete mit der Unabhängigkeit der kolonisierten Staaten im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Heute gibt es keinen Imperialismus mehr, wie wir ihn oben beschrieben haben. Aber es gibt natürlich Staaten, die auf andere Staaten starken Einfluss nehmen, die andere Staaten abhängig machen. Diese Abhängigkeit kann politisch und / oder wirtschaftlich sein. Aber auch wenn manchmal heute von "imperialistischen Strukturen" gesprochen wird, so muss man doch sehen, dass die Imperien (die Großmächte) im Zeitalter des Imperialismus Gewalt viel unmittelbarer und direkter ausgeübt haben. Und anders als heute waren die Kolonien keine selbstständigen Staaten. Allerdings sind die Folgen des Imperialismus in vielen ehemaligen Kolonien noch zu spüren.

Klara 05.01.2021

Was passier gneau bei Imperialismus?

Redaktion

Hallo Klara, als Imperialismus bezeichnet man das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Dabei werden militärisch schwächere Länder politisch, wirtschaftlich und kulturell beeinflusst und abhängig gemacht. Lies doch mal unseren Text oben und auch unsere Antworten auf die Fragen anderer Besucher/innen unserer Seite. Da erfährst du noch mehr zur Zeit des Imperialismus.

Tini 05.01.2021

Welche Auswirkungen hat der Imperialismus auf heute und welchen könnte er auf die Zukunft haben?

Redaktion

Hallo Tini, lies doch mal bitte, was wir Fee auf eine ähnliche Frage zu den Folgen des Imperialismus geschrieben haben.

Fee 05.01.2021

Welche Folgen hatte der Kolonialismus und Imperialismus für die europäische Entwicklung, ausgehend vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhundert?

Redaktion

Hallo Fee, diese Frage haben wir dir heute schon beantwortet. Schau mal unseren Antworten auf eure weiteren Fragen nach.

Fee 05.01.2021

Welche Folgen hatte der Kolonialismus und Imperialismus für die europäische Entwicklung, ausgehend vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhundert?

Redaktion

Hallo Fee, der Imperialismus war eine besonders schlimme Form der Gewaltherrschaft, der viel zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Welt beigetragen hat. Überall auf der Erde gab es Kolonialstaaten, die in ihrer Kultur und Politik sehr stark von den jeweiligen Mutterländern beeinflusst wurden. In einigen sind die Folgen bis heute sehr stark zu spüren. Während manche bis heute mit der Fremdbestimmung dieser Zeit zu kämpfen haben - wie zum Beispiel einige afrikanische Staaten -, konnten andere sich inzwischen eine eigene Identität und ein stabiles politisches System aufbauen, die auch die Kolonialgeschichte mit einschließt - wie zum Beispiel Indien oder Singapur. Auch in den Kolonialstaaten sind bis heute Überreste des Imperialismus zu finden. Ein gutes Beispiel dafür ist Großbritannien. Schau auch mal unter den Stichwörtern "Kolonialismus" und "Entwicklungsländer" sowie "Dritte Welt" nach, da haben wir schon einiges zu den Folgen der europäischen Beherrschung der Welt geschrieben.

Flo 05.01.2021

Was sind die Grundzüge, Triebkräfte und Legitimationsansätze des Imperialismus und wie plausibel sind sie?

Redaktion

Hallo Flo, die Ziele der europäischen Staaten zur Eroberung fremder Gebiete im Zeitalter des Imperialismus waren vielfältig. Da gab es machtpolitische Ziele (Einfluss auf eine bestimmtes Gebiet, Ansehensgewinn in der Gemeinschaft der Staaten), wirtschaftliche Ziele (Rohstoffe gewinnen und eigene Waren verkaufen) und missionarische Ziele (Verbreitung des Christentums etc.). Auch territoriale (Ausweitung des eigenen Staatsgebiets) und bevölkerungspolitische Ziele (Siedlungsraum für die eigene Bevölkerung) haben beim Imperialismus eine Rolle gespielt. Begründet wurde dieser Anspruch der europäischen Staaten auf die Herrschaft über andere Länder und Völker mit der angeblichen kulturellen Überlegenheit der Europäer. Dabei spielte oft auch die Vorstellung eine Rolle, den beherrschten Völkern mit dem christlichen Glauben die "einzig wahre" Religion zu bringen und sie von ihren "heidnischen" Ideen zu befreien. Nicht erst heute ist uns klar, dass diese Ansprüche keine Grundlage hatten. Vielmehr stellte die Herrschaft der Europäer für die kolonialisierten Staaten eine nicht zu rechtfertigende und bis heute nachwirkende Belastung dar. Mehr zu deine Fragen findest du eben in unserem Artikel, beim Stichwort "Kolonie/ Kolonialismus" hier im Lexikon von Hanisauland und sicher auch in deinem Geschichtsbuch.

Coronavirus 23.12.2020

Welches waren die Antriebskräfte des Imperialismus?

Redaktion

Hallo Coronavirus , diese Frage haben wir heute schon beantwortet. Schau mal bei unseren Antworten auf eure Fragen nach.

Musti 22.12.2020

Welches waren die Antriebskräfte des Imperialismus?

Redaktion

Hallo Musti, der Besitz von Kolonien bedeutete Macht und Ansehen. Außerdem versprachen sich die Kolonialstaaten von der Herrschaft über die Kolonien Wohlstand und Reichtum, denn die kolonialisierten Länder waren häufig reich an Bodenschätzen und die Einheimischen konnte man als billige Arbeitskräfte missbrauchen und ihnen die eigenen Produkte verkaufen. Aus diesen Gründen strebten alle mächtigen europäischen Länder im Zeitalter des Imperialismus danach, Kolonien zu erwerben.

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