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Lexikon

Gewaltenteilung

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Der Philosoph Charles de Montesquieu gilt als Begründer der Gewaltenteilung. Das Bild zeigt eine Statue von Montesquieu, die in Bordeaux (Frankreich) steht.

Statue von Charles de Montesquieu in Bordeaux in Frankreich). Der Philosoph Montesquieu gilt als Begründer der Gewaltenteilung.

Begriffserklärung
Genauer müsste es "Teilung der Staatsgewalt" heißen. Was "Gewalt" ist, weiß jeder: Wenn jemand zum Beispiel einem anderen Schaden zufügt, tut er das oft mit Gewalt. Mit "Staatsgewalt" bezeichnet man die Möglichkeiten, die ein Staat hat, um dafür zu sorgen, dass die Gesetze auch eingehalten werden. Hier bedeutet "Gewalt" vor allem "Macht".
Warum Gewaltenteilung?

Damit der Staat seine Macht nicht unkontrolliert einsetzen kann, gibt es die sogenannte Gewaltenteilung. Diese Teilung ist eine Grundlage unserer demokratischen Ordnung. Damit soll verhindert werden, dass diejenigen, die die politische Macht haben, ihre Macht missbrauchen. So sollen die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger gesichert werden.

Eure Fragen dazu...

Fragemaus 02.10.2020

Warum gehört die Regierung zur Exekutive. Müsste sie nicht zur Legislative zählen, weil sie doch Gesetze machen?

Redaktion

Hallo Fragemaus, die Gesetze werden in der Regierung vorbereitet. Aber die Gesetze beschließt das Parlament. Deswegen gehört die Regierung zu Exekutive und das Parlament ist die Legislative.

Lisa 28.01.2005

Ab wann wurden die drei Gewaltenteilungen eingeführt?

Redaktion

Hallo Lisa, die drei Staatsgewalten werden schon in der Antike unterschieden. Die Idee, dass es in einem Staat die Gewaltenteilung geben sollte, so wie wir es heute kennen, stammt von Montesquieu, der das 1748 niedergeschrieben hat. 1776/87 haben die USA das als erstes land in ihrer Verfassung festgeschrieben.

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