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Lexikon

Entspannungspolitik

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Unterzeichnung des Transitvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR 1971 in Bonn. Der Vertrag war ein wichtiges Ergebnis der Entspannungspolitik.

Unterzeichnung des Transitvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR 1971 in Bonn. Der Vertrag war ein wichtiges Ergebnis der Entspannungspolitik.

Begriffserklärung
Mit „Entspannungspolitik“ bezeichnet man einen Zeitabschnitt während des Kalten Krieges. Ab Ende der 1960er Jahre kamen sich die USA und die Sowjetunion sowie ihre jeweiligen Verbündeten politisch etwas näher. Man wollte trotz unterschiedlicher politischer Auffassungen, dass die Staaten friedlich zusammenleben können.
KSZE

Die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) war der Höhepunkt der Entspannungspolitik. In der KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975 verpflichteten sich die Staaten, die Grenzen anderer Staaten zu achten und Streitfälle friedlich zu lösen. Außerdem versprachen sie, die Menschenrechte zu wahren und sich nicht in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

Bundesrepublik Deutschland und DDR
Für Deutschland brachte die Entspannungspolitik viele Veränderungen. Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu den sozialistischen Staaten in Osteuropa wurden verbessert. Zum ersten Mal schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die DDR einen gemeinsamen Vertrag.

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