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Lexikon

Friedliche Revolution

von
Eine Million Bürger der DDR forderten am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin den Rücktritt der SED-Regierung. Sie demonstrierten für freie Wahlen, Presse-, Meinungs- und Reisefreiheit.

Eine Million Bürger der DDR forderten am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin den Rücktritt der SED-Regierung. Sie demonstrierten für freie Wahlen, Presse-, Meinungs- und Reisefreiheit.

Das Ende der DDR


Unter „Revolution“ versteht man oft ein gewaltsames Aufbegehren von Teilen der Bevölkerung gegen die Staatsmacht. Es gibt jedoch auch Beispiele für eine friedliche Revolution. Davon spricht man zum Beispiel, wenn man an das Ende der DDR denkt. Im Jahr 1989 gingen viele Bürgerinnen und Bürger in Leipzig und anderen Städten der damaligen DDR auf die Straße und demonstrierten. Sie forderten mehr Freiheiten und riefen „Wir sind das Volk“. Damit forderten die Demonstranten die Regierung zwar heraus, aber die Proteste blieben gewaltfrei. Dieser friedliche Protest der Menschen führte schließlich zum Ende der DDR und später zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

Eure Fragen dazu...

Marie 06.02.2014

Gab es in auch in anderen Ländern friedliche Revolutionen?

Redaktion

Hallo Marie, wenn man von der "friedlichen Revolution" spricht, meint man meistens den Umsturz in der DDR, dessen Höhepunkt der Fall der Mauer am 9. November 1989 war. Fast gleichzeitig ereigneten sich aber auch in anderen Ländern Osteuropas politische Revolutionen, die beispielsweise in Ungarn oder in der Tschechoslowakei ebenfalls überwiegend friedlich verliefen (die Revolution in der Tschechoslowakei wird deshalb auch manchmal als "samtene Revolution" bezeichnet). Wir haben hier einen interessanten und hoffentlich nicht zu komplizierten Artikel für dich gefunden, wo du mehr über diese Revolutionen erfahren kannst.

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