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Sozialversicherung

von und
mehrfache Wiederholung des Buchstaben s

Pflichtversicherungen für Arbeitnehmer

Die Sozialversicherung umfasst fünf Versicherungen, die vom Gesetz vorgeschrieben sind. Sie sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor den Folgen von Krankheit und Alter, aber auch vor Einkommensverlusten bei Arbeitslosigkeit schützen. Das sind die fünf staatlichen Sozialversicherungen: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Der Gedanke der Solidarität

Hinter der Sozialversicherung steht der Gedanke, dass die Gemeinschaft der versicherten Arbeitnehmer/innen dem Einzelnen hilft, wenn er oder sie in Not gerät, krank oder arbeitslos wird, einen Unfall erleidet oder im Alter pflegebedürftig ist.

Eine Pflichtversicherung
Alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen monatlich einen Betrag, der von der Höhe ihres Einkommens abhängig ist, in diese Versicherungen einzahlen. Weil dies eine gesetzliche Pflicht ist, nennt man die Versicherung auch "Pflichtversicherung". Einen weiteren Anteil zahlen die Arbeitgeber/innen. Deren Beitrag ist in den meisten Fällen genauso hoch wie der der Arbeitnehmer/innen.
Gilt nicht für Beamte und Selbständige
Beamte und Beamtinnen sind nicht in der gesetzlichen Sozialversicherung. Sie sind nach einem besonderen Versorgungsrecht abgesichert. Auch Selbstständige wie zum Beispiel Rechtsanwälte oder niedergelassene Ärztinnen sind nicht in der gesetzlichen Sozialversicherung.

Übrigens: In Deutschland gab es früher als in anderen Ländern die ersten Sozialversicherungen: 1883 die Krankenversicherung, 1884 die Unfallversicherung und 1889 die Invaliden- und Altersversicherung.

Eure Fragen dazu...

LEGO 22.11.2020

Wiso heißt der Stollen
Stollen

Redaktion

Hallo LEGO, meinst du den leckeren Weihnachtsstollen, den man jedes Jahr um diese besondere Weihnachtszeit essen kann? Ganz genau weiß man heute nicht mehr, woher der Name kommt. Wahrscheinlich ist, dass der Namen von einem alten Wort abgeleitet wurde, das "Pfosten" oder "Stütze" geheißen hat. Es kann aber auch sein, dass der Stollen mit seiner Form und dem weißen Puderzucker darauf an das Jesuskind in der Krippe mit eine weißen Decke erinnern sollte.

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